OLDENBURG - In der Fußball-Kreisliga gab es folgende Ergebnisse:

FC Ohmstede - BW Bümmerstede 3:2. Im Spitzenspiel verlief die erste Hälfte ausgeglichen, wobei Patrick Zierott die Gäste zweimal in Führung schoss. Nach der Pause spielte BWB-Verteidiger Nils Zalewski auf der Linie Hand, sah dafür die Rote Karte, und FCO glich per Elfmeter aus (58.).

„Dem Handspiel ging ein klares Foul voraus, das muss man sehen. Es war sicher die entscheidende Szene“, befand BWB-Trainer Ingo Müller. Acht Minuten später traf Gregor Puttkammer zum 3:2 und fügte BWB damit die erste Saisonniederlage bei. „Wir haben die Kleinigkeiten besser gemacht und uns so den Sieg verdient. Natürlich war die Rote Karte der Knackpunkt, aber sie war berechtigt“, sagte FCO-Coach Jens Paetow.

SV Eintracht - Post SV 1:1. Im Derby fielen nach einer schwachen ersten Hälfte die Tore nach der Pause. Neuzugang Issam El-Armouche traf zum 1:0 (57.), dann glich der ehemalige Eintrachter Shervin Khaledi aus (72.). Auf beiden Seiten gab es noch einen Pfosten- und einen Lattentreffer. Zudem wurde ein zweites Tor von Khaledi kurz vor Schluss wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung aberkannt. „Wir haben nach dem Rückstand gut reagiert und uns gesteigert“, meinte Post-Trainer Jo Alder. SVE-Coach Andreas Elter betonte: „Es war ein leistungsgerechtes Ergebnis, aber für uns zählte eigentlich nur ein Sieg.“

TuS Wahnbek - FC Medya abgebrochen. Die Partie wurde in der 75. Minute beim Stand von 1:0 für Medya abgebrochen – Torschütze war Rifat Akbas (40.) –, weil das Schiedsrichtergespann sich bedroht fühlte. Auslöser war eine versuchte Tätlichkeit von Stefan Aytan an einen Wahnbeker Spieler. Aytan sah dafür die Rote Karte. Beim Verlassen des Platzes sollen laut FC-Trainer Erol Yurt sowohl der Trainer von TuS Wahnbek als auch die Zuschauer seinen Spieler weiter provoziert haben. Es kam zu einem Gerangel, bei dem der Linienrichter dazwischen ging und Aytan ihn wegschubste. Daraufhin verließ das Gespann den Platz und brach das Spiel ab.

„Es war eine berechtige Rote Karte, aber das Verhalten der Wahnbeker danach war schon sehr enttäuschend, denn mehr als Rot kriegen kann er nicht. Das Spiel war bis dahin kampfbetont, aber fair. Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl hätte man nach dem Schubser trotzdem weiterspielen können. Ich hoffe, dass die Partie wiederholt wird“, nahm Yurt Stellung.

SV Ofenerdiek - SV Brake II 6:2. Zur Pause hieß es noch 0:1, dann drehte SVO auf. Ein Doppelschlag von Martin Sodtke (48.) und Tim Jensen (51.) kippte die Partie. In der Folge dominierte Ofenerdiek nach Belieben und nutzte die Überlegenheit durch vier weitere Treffer aus. „Nach der Führung war das nötige Selbstvertrauen da, und wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht“, lobte SVO-Trainer Oliver Gerdes.

Viktoria Scheps - TuS Eversten II 2:1. Eversten II bleibt weiter im Tabellenkeller. Dabei waren die Gäste laut Tammo Reints die bessere Mannschaft, doch der Everster Trainer haderte gleich mit zwei Schiedsrichter-Entscheidungen: „Beide Tore von Scheps waren klar Abseits. Wir haben viel Druck gemacht, aber leider das Tor nicht getroffen. Die Niederlage ist unverdient.“