OLDENBURG - Der TuS Bloherfelde gewann überraschend deutlich in Wahnbek. Bümmerstede verlor auch in Metjendorf.
Von Jan zur Brügge
und Lars Blancke
OLDENBURG - Alle Spiele mit Oldenburger Beteiligung konnten am Wochenende in der Fußball-Kreisliga über die Bühne gebracht werden.SV Ofenerdiek – VfL Oldenburg II 1:5. Der Tabellenführer gab sich auch im Spitzenspiel beim Dritten keine Blöße. „Vor allem die erste Halbzeit war super Fußball. Wir waren laufstark, haben die Zweikämpfe gewonnen und gut kombiniert“, analysierte VfL-Coach Detlef Blancke. Herausragend war dabei Lucas de Souza Martins, der einen Hattrick erzielte und seine Gegenspieler düpierte. Nach dem Wechsel wurde der SVO durch den frühen Anschluss stärker und hatte 20 Minuten mehr vom Spiel, doch letztlich fuhren die Gäste souverän den Dreier ein. „Der VfL hat uns den Schneid abgekauft. Machen wir das 3:2, geht das Spiel aber anders aus. Nichtsdestotrotz war der Sieg hochverdient“, resümierte SVO-Trainer Bodo Gucanin.
Kickers Wahnbek – TuS Bloherfelde 1:4. „Das war eine klasse Mannschaftsleistung und ein hochverdienter, vor allem enorm wichtiger Sieg“, lautete das Fazit von TuS-Coach André Löhner. Die Gäste waren den Platzherren kämpferisch komplett überlegen und überzeugten auch spielerisch. Bei zahlreichen Torchancen hätte der Sieg durchaus auch höher ausfallen können. Kickers-Spielertrainer Boris Ekmescic scheiterte in der 90. Minute noch mit einem Foulelfmeter an TuS-Keeper Kai Motzkus, der den schwach getretenen Strafstoß sogar festhalten konnte.
TV Metjendorf – BW Bümmerstede 4:1. Der BW Bümmerstede bleibt auf fremden Platz weiter harm- und erfolglos. „Das war eine desolate Leistung. Das Zweikampfverhalten einiger Spieler war eine Frechheit. Der einzige, der kämpferisch gegengehalten hat, war ein 39-Jähriger Marc Oetken“, war BWB-Coach Kai Antonschmidt bedient und fand deutliche Worte. „Metjendorf war in allen Belangen überlegen und hat uns gezeigt, wie man mit Einsatz zum Erfolg kommt. Wir können froh sein, nicht höher verloren zu haben.“
GVO Oldenburg II – FC Rastede 4:1. „Das Füllhorn der Glückseligkeit ist über uns ausgebrochen. Mit dem Potenzial mussten wir das Spiel gewinnen“, meinte GVO-Coach Andreas Siepe. Trotz zahlreicher Rekonvaleszenten aus der ersten Mannschaft und dem Führungstreffer von Torsten Willen taten sich die Gastgeber gegen einen robust auftretenden Gegner aber danach sehr schwer. Erst nach dem 2:0, erneut traf der starke Willen (62.), erlosch die Gegenwehr der Rasteder. Siepe: „Der November könnte wie im vergangenen Jahr unser Monat werden.“
