OLDENBURG - Coach Gerold Steindor fordert gegen Rehden einen Dreier. Der Anpfiff erfolgt um 15 Uhr.

Von Henning Busch

OLDENBURG - Ballkünste statt Rechenkünste, so lautet vor dem Spiel am Pfingstmontag (15 Uhr, Alexanderstraße) gegen BSV Rehden die Devise bei VfL-Coach Gerold Steindor – wohlwissend, dass die Grün-Weißen mit einem Heimsieg bei einer gleichzeitigen Niederlage von Schlusslicht Holthausen-Biene in Ramlingen den Klassenerhalt endgültig unter Dach und Fach gebracht hätten. „Wer jetzt anfängt, Hochrechnungen aufzustellen, ist fehl am Platz“, warnt Steindor: „Wir schauen nur auf uns, und das einzige, was am Montag zählt, ist ein Heimsieg.“

Zumindest im Hinspiel lag der Gegner den Oldenburgern, die trotz einer frühen Roten Karte gegen Mahmud Torabian in Unterzahl mit 3:1 gewannen. Allerdings hat sich in Rehden in der Winterpause einiges getan. Seit der Rückrunde wird der Tabellenachte von Paul Timphaus trainiert, der besonders in die Defensive viel mehr Ordnung gebracht hat. Zudem wurden vier neue Spieler integriert. Ergebnis: Die Gäste sind auch dank der Treffer von Stürmer Marc Pallentien (11 Treffer) – eine Aufgabe für den zweikampfstarken Ralf Zosel – und Jan Egbers (7) das viertbeste Team der Rückrunde.

Doch davon lässt sich Steindor nicht bange machen, zumal Rehden aufgrund von Verletzungen im Defensivbereich umstellen muss. „Darin könnte unsere große Chance liegen“, mutmaßt Steindor, der deshalb taktisch wohl auf eine offensivere Variante setzen wird. Dabei stehen die zuletzt angeschlagenen Nico Petrillo und Ulf Kliche dem Coach wieder zur Verfügung.

Ausfallen werden weiter Kai Dittmer sowie Thomas Wegmann. Der Stammkeeper, der zuletzt von Stefan Hilgenberg gut ersetzt wurde, wird derweil auch in der nächsten Saison für den VfL auflaufen – und läuft alles nach Plan, dann steht ab Montagabend auch sicher fest: in der Niedersachsenliga.