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Fußball Oberligist sichtet potenzielle neue Trainer

OLDENBURG - Erste Bewerbungen sind laut VfB-Vorstand Jörg Rosenbohm bereits eingegangen, aber der Fußball-Oberligist setzt sich bei der Suche nach Timo Ehles Nachfolger nicht unter Druck, nachdem der Verein den Trainer am Montag auf dessen Initiative hin von seinen Aufgaben entbunden hatte. „Wir machen das in Ruhe, arbeiten alles Punkt für Punkt ab und auf“, sagte Rosenbohm am Dienstagabend auf Anfrage.

Welche Eigenschaften der Coach mitbringen muss, werde „kontrovers diskutiert“, erklärte Vorstandsvorsitzender Stefan Könner: „Er muss die Spieler einerseits Gras fressen lassen, andererseits die junge Mannschaft wieder aufbauen und zudem auch spielerische Akzente setzen.“ Der Kandidat müsse „Überzeugung und Feuer mitbringen und gut mit jungen Spielern arbeiten können“, meinte Rosenbohm.

Viele VfB-Anhänger hätten gerne einen Trainer, auf dessen Bewerbungsbogen das Wort Disziplin durchaus groß geschrieben wird. Wünschenswert wäre zudem ganz sicher auch, dass das Wort Oberliga im Lebenslauf des Coaches steht.

Ein Kandidat, der die beiden letztgenannten Eigenschaften mitbringt, ist Predrag Uzelac. Ob ein VfB-Engagement für ihn in Frage komme, „dazu kann ich derzeit nichts sagen“, erklärte der 45-Jährige am Dienstag. „Ich habe mir noch keine großartigen Gedanken gemacht“, so Uzelac, der 2007 zum SV Wilhelmshaven kam und sich mit dem damaligen Oberligisten für die Regionalliga qualifizierte. Zuletzt arbeitete er vergangene Saison einige Monate bei Landesligist Hansa Friesoythe. Im Sommer habe es „einige Angebote“ gegeben, „aber ich wollte erst einmal eine Pause. Das ist der Stand der Dinge“, sagte Uzelac, dessen Sohn Kapitän der U 19 des VfB ist.

Ganz sicher keine Bewerbungsmappe einreichen muss Frank Claaßen – die Qualitäten des 43-Jährigen sollten dem VfB hinreichend bekannt sein. Auch sein Name taucht neben Uzelac sowie unter anderem auch Frank Neubarth in der Gerüchteküche auf. „Dass mein Name gehandelt wird, bietet sich an. Ich kenne die Liga, war lange beim VfB und bin Oldenburger“, sagte der 43-Jährige Dienstag und nannte damit Eigenschaften, die dem neuen Trainer ebenfalls gut zu Gesicht ständen.

Zuletzt arbeitete Claaßen, der in Oldenburg wohnt und in Varel als Versicherungsfachmann arbeitet, bei Oberligist Meppen, wurde nach seinem Wechsel im Sommer 2009 vom VfL zum SVM aber im folgenden Dezember wieder entlassen. Danach nutzte der ehemalige VfL- und VfB-Spieler, der zudem auch beim VfL Osnabrück und SVW sowie als Co-Trainer unter Alfons Weusthof in Meppen aktiv war, die freie Zeit, um seine Trainer-A-Lizenz zu machen.

Welches Kompetenzprofil der neue Coach mitbringen soll, darüber muss sich der VfB klar werden. Erst einmal habe man vollstes Vertrauen in Interimstrainer Andreas Boll, der das Team auf das Sonnabend-Spiel in Rehden vorbereiten soll. Sein „persönliches Gefühl“ sei, so Rosenbohm, dass der 35-Jährige dort auch das Team führt – die Bewerberauswahl bis dahin also nicht abgeschlossen ist.

 @ Ein Internet-Spezial unter

http://www.NWZonline.de/vfboldenburg

Jan-Karsten zur Brügge
Jan-Karsten zur Brügge Sportredaktion
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