OLDENBURG - Viele Tore gab es unter der Woche in den Nachholspielen der Oldenburger Teams in der Fußball-Kreisliga. Unter anderem musste sich Ofenerdiek in einem packenden Spiel Kickers Wahnbek mit 3:5 geschlagen geben.

SV Ofenerdiek - Kickers Wahnbek 3:5. Eine unverdiente Niederlage mussten die Gastgeber gegen den Tabellenzweiten einstecken. Jan-Hendrik Hesse und Ole Gucanin hatten die Elf von Stefan Lang früh 2:0 in Führung gebracht. Nach dem Anschlusstor von Mudi Torabian verschoss Kilian Schrinner einen Elfmeter für SVO, Marcel Salomo glich für Wahnbek aus. Nach der erneuten Führung durch Gucanin nutzte Wahnbek in der Endphase seine Stärke bei Standardsituationen zu drei Toren. „Wir haben ein Super-Spiel gezeigt und waren nicht schlechter“, meinte SVO-Co-Trainer Kai Lösekann.

FC Ohmstede - VfL Bad Zwischenahn 4:1. Die Elf von Spielertrainer Lutz Gramberg kam gegen die Ammerländer zu einem ungefährdeten und auch in der Höhe verdienten Sieg. Dominik Schikowski war mit seinen drei Toren der herausragende Ohmsteder. Den vierten Treffer erzielte Ersatztorwart Bastian Rieger, den Gramberg in der zweiten Halbzeit als Feldspieler eingewechselt hatte. „Wir haben unsere gute Form bestätigt“, freute sich der FCO-Trainer über den Sieg.

SV Friedrichsfehn - SV Eintracht 6:4. „Mir bleibt auf meiner Abschiedstournee auch nichts erspart“, stöhnte der scheidende SVE-Trainer Andreas Elter, nachdem seine Elf kurz vor Schluss das 4:4 erzielt, aber in den letzten Spielminuten zwei weitere Gegentreffer kassiert hatte. In einer überaus turbulenten Partie hatte Eintracht zuvor bereits nach 17 Minuten mit 3:0 vorne gelegen. Doch danach drehte Friedrichsfehn auf und ging nach einer Stunde mit 4:3 in Front. David Krogmann schaffte den Ausgleich (88.), ehe die Gastgeber nachlegten. „Beide Teams haben mit offenem Visier, aber auch locker und nachlässig gespielt“, resümierte Elter.