OLDENBURG - Knapp am Einzug ins Deutschlandfinale der „VW Masters“ vorbeigeschrammt sind die D-Jugend-Fußballer des VfB Oldenburg (U 13). Beim Regio-Finale der Turnierserie in Harsefeld unterlagen die VfBer erst im Finale gegen Werder Bremen.
Die Gruppenphase hatten die Oldenburger mit vier Siegen und einem Unentschieden abgeschlossen. Alle Spiele wurden von einem Schiedsrichter und zwei Assistenten geleitet, eine neue Erfahrung für die Talente. Jedes Spiel dauerte 15 Minuten.
Die erste Partie gewann der VfB gegen den VfL Suderberg verdient mit 2:0 durch Tore von Dominik Rabe und Ercan Karavul. Karavul lieferte auch den Siegtreffer im Aufeinandertreffen mit den Gastgebern JSG Apensen-Harsefeld.
Danach reichte es trotz diverser Großchancen gegen Holstein Kiel nur zu einem Unentschieden. Die Partie war überschattet von der harten Gangart der Kieler, bei denen sogar ein Spieler des Feldes verwiesen wurde.
Eine starke Leistung lieferte der VfB dann im vierten Vorrundenspiel gegen den Husumer SV ab. Julian Ziemer erzielte das wichtige Tor zum 1:0, Oliver Prondzinski traf nach einer tollen Kombination zum 2:0.
Bereits nach der Partie stand fest, dass sich der VfB sowie der Nachwuchs von Komet Arsten aus der VfB-Gruppe für das Halbfinale qualifiziert hatten. Dennoch ging es für beide Teams noch um den Gruppensieg, denn keine der beiden Mannschaften wollte schon im Halbfinale auf Werder, die stärkste Mannschaft des Turniers, treffen. Wieder war es Karavul, der ein Tor erzielte, auch Timo Goldner traf einmal. So erspielten sich die Oldenburger durch den 2:0-Erfolg den Gruppensieg.
Im Halbfinale trafen sie auf den VfB Lübeck, nun wurde in zwei Halbzeiten mit je zehn Minuten gespielt. Durch einen Freistoß schoss Karavul den VfB Oldenburg wieder in Front, ab dann war es eine reine Zitterpartie. Den Sieg ließen sich die Oldenburger jedoch nicht mehr nehmen.
Im Finale unterlag die Mannschaft von Trainer Thomas Tilgner dann den Bremern mit 0:1. Dennoch war Tilgner zufrieden: „Das war das Beste, was wir bislang von den Jungs gesehen haben.“
