OLDENBURG - Einige Fragezeichen stehen hinter dem Saisonstart des VfB Oldenburg. Der amtierende Meister der Oberliga Niedersachsen West reist mit einem fast komplett neu formiertem Kader an diesem Sonntag zum Angstgegner VfL Osnabrück II dorthin wo die Blau-Weißen unter Trainer Joe Zinnbauer noch nie gewonnen haben.
Die Begegnung der Oldenburger gegen die Osnabrücker Drittliga-Reserve wird aus Sicherheitsgründen in der osnatel-Arena an der Scharnhorststraße ausgetragen. Der Anstoß erfolgt um 15 Uhr.
Es wird Zeit, dass es endlich los geht, steigt bei Zinnbauer zwar die Vorfreude auf die Saison fast stündlich allerdings weiß er um die Schwere der Auftaktaufgabe: Das Wichtigste ist, dass wir nicht verlieren, sagt der Trainer, der die U 23 des VfL Osnabrück zu den spielstärksten Teams der Oberliga zählt. Sie werden die Räume gegen uns wieder sehr eng machen und sehr diszipliniert ihr 4:3:3-System durchziehen, rechnet Zinnbauer mit wenig Spielraum für seine Mannen.
In punkto Startelf fischte der VfB-Coach am Freitagabend noch etwas im Trüben. Grund: Einige Spieler sind erkrankt bzw. leicht angeschlagen. Während Robert Plichta (Trainingsrückstand) und Marcel Salomo (Aufbautraining) definitiv nicht auflaufen können, steht hinter den Einsätzen von gleich vier Abwehrspielern derzeit ein Fragezeichen. So konnten Majebi Tseke, Stefan Frye (beide Fieber), Peer Wegener und Davor Celik (Knöchelprobleme) allesamt unter der Woche nicht trainieren.
Wir müssen abwarten, wer am Sonntag auflaufen kann davon wird dann auch das Spielsystem abhängen, erläutert Zinnbauer, der gegen die Osnabrücker am liebsten mit einem Fünfer-Mittelfeld und einer Spitze davor agieren würde. Im Offensivbereich drängten sich in der Vorbereitung zuletzt vor allem Thomas Friauf, Steve Sam sowie Nicola Grimaldi auf. Auch Jonas Wangler wusste im Sturmbereich zu überzeugen, könnte aber auch auf der rechten Seite im Mittelfeld für Antrieb sorgen.
Wichtig ist, dass wir kein frühes Tor kassieren, betont Zinnbauer und gibt seiner neuen Elf Zeit zur Entwicklung: Die ersten fünf, sechs Spiele werden zwangsläufig noch etwas holprig sein.
Stadionverbote
