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FUßBALL VfL gehen echte Alternativen aus

HENNING BUSCH

OLDENBURG - Noch läuft es alles andere als rund beim Fußball-Oberligisten VfL Oldenburg – doch die zu lösenden Aufgaben werden nicht leichter. An diesem Sonntag (17 Uhr) gibt der spielstarke Tabellenvierte SV Bavenstedt seine Visitenkarte im Stadion Alexanderstraße ab.

„Ich habe schon vor der Saison gesagt, dass wir uns wegen der kurzen Vorbereitungszeit und personeller Veränderungen irgendwie durch den August schleppen müssen – doch wenn wir am Sonntag gewinnen, sind wir voll im Soll“, versprüht Frank Claaßen vorsichtigen Optimismus. Der VfL-Trainer könnte wegen der großen Probleme in der Defensivarbeit sogar „mit einem Unentschieden gut leben“.

Gut möglich, dass Claaßen in der Viererkette sogar ein Zeichen setzt und für eine Überraschung im Abwehrverband sorgt. Allerdings sind die Alternativen angesichts der von vornherein dünnen Personaldecke rar gesät – zumal noch dazu der Einsatz der am Rücken verletzten Sebastian Wojcik und Tim Steidten äußerst fraglich ist. Sicher fehlen werden Malte Müller (Studienexkursion) und Deniz Pezük, der dem VfL aus beruflichen Gründen sogar für längere Zeit nicht zur Verfügung steht.

„Wir haben in dieser Saison einfach nicht die Möglichkeiten, um noch einmal groß nachzulegen, da sind uns finanziell leider die Hände gebunden“, erläutert Claaßen. Bleibt der Strohhalm Stephen Attoh. Der Innenverteidiger ist aus Ghana nach Oldenburg zurückgekehrt und will wieder ins Training einsteigen. „Das ist ein positives Zeichen – Gespräche, ob er auch weiter bei uns spielen wird, stehen aber noch aus“, sagt der VfL-Trainer.

Während Claaßen zurzeit 14 gesunde Spieler zur Verfügung stehen, kann Bavenstedts Trainer Gerhard Celnik bei 19 vornehmlich jungen Akteuren aus dem Vollen schöpfen. Anders als der VfL (1:3 beim SVW II) sind die Gäste am dritten Spieltag noch ohne Niederlage. Einem 4:0 in Pewsum folgte ein 2:2 vor 1000 Zuschauern im Derby gegen Hildesheim.

„Fußballerisch gehört der SV zu den fünf besten Teams der Liga“, meint Claaßen und sieht Parallelen zum VfL: „Genau wie wir werden sie in dieser Saison nicht ganz oben mitspielen, sie sind aber jederzeit in der Lage, bei einem Favoriten zu gewinnen.“

Spiel verlegt

Das nächste

Auswärtsspiel des VfL Oldenburg beim BSV Rehden wurde von Freitag, 29. August, auf Sonnabend, 30. August, verlegt. Die genaue Anstoßzeit steht noch nicht fest.

„Uns sind finanziell leider die Hände gebunden“

Frank Claaßen
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