OLDENBURG - Auch in der Fußball-Bezirksliga rollt an diesem Wochenende wieder das Kunstleder.
VfL Oldenburg II – TuS Heidkrug (Sonnabend, 16 Uhr, Alexanderstraße). Beim Debüt muss der VfL II auf Michael Kath (Bänderriss), Ruben Weiss (Muskelfaserriss), Serkan Topcuoglu (Kniebeschwerden), Timo Sittnikow (Zerrung) und Klaus Hahn (Fußverletzung) verzichten. „Wir haben einen breiten Kader und können die Ausfälle auch mit den Verstärkungen aus der Ersten auffangen. Wir müssen unsere Heimspiele gewinnen, um in der Liga eine gute Rolle zu spielen“, so Trainer Detlef Blancke, der einen jungen, hungrigen Gegner erwartet, den man nicht unterschätzen darf.
TV Esenshamm – TuS Eversten (Sonnabend, 16 Uhr). „Das ist doch geil, gleich bei einem Titelfavoriten zu spielen. Wir haben nichts zu verlieren, wollen für die erste Überraschung sorgen“, freut sich der neue TSE-Trainer Helge Hanschke auf das erste Saisonspiel. Dabei muss er jedoch gleich auf sieben Spieler verzichten. Auf die neu formierte Viererkette wartet auch gleich ein echter Härtetest, haben die Gastgeber in Bünyamin Kaplaki doch einen der erfolgreichsten Goalgetter der vergangenen Jahre in ihren Reihen. „Wir werden den Gegner erstmal kommen lassen. Trotzdem fahren wir nach Esenshamm, um dort zu gewinnen“, so Hanschke.
Türkischer SV – Frisia Wilhelmshaven (Sonntag, 15 Uhr, Klingenbergstraße). Auch der TSV, für den es laut Trainer Cumhur Demir „ausschließlich gegen den Abstieg geht“, trifft sofort auf einen Mitfavoriten um den Aufstieg. „Frisia hat schon in der letzten Spielzeit stark gespielt. Noch ist es auch schwer einzuschätzen, wo wir genau stehen, aber mit einem Punkt wären wir sicher alle hochzufrieden”, analysiert Demir. Er hat allerdings nach der knappen 1:3-Niederlage im Bezirkspokal gegen Esenshamm einige angeschlagene Spieler in seinen Reihen.
FC Ohmstede – TuS Obenstrohe (Sonntag, 15 Uhr, Rennplatzstraße). „Wir sind alle heiß auf das erste Spiel und werden kämpfen wie die Löwen, um die ersten Punkte einzufahren“, sagt FCO-Trainer Lutz Gramberg. Allerdings fehlen ihm ganze 15 Spieler, von denen elf noch im Urlaub weilen. Den Gegner beobachtete Gramberg bei dessen 5:1-Sieg im Pokal gegen Varel. „Ich schätze die Obenstroher sehr stark ein. Die haben zwei schnelle Stürmer und ein spielstarkes Mittelfeld. Ihre Probleme liegen in der Viererkette, die wir mit schnellen Kontern überlisten müssen“, so Gramberg.
