OLDENBURG - Die erfreuliche Nachricht verkündete der Verein den Spielern beim Abschlusstraining vor dem Nachholspiel an diesem Mittwoch beim SV Ramlingen/Ehlershausen (19.30 Uhr). Am Freitag, 21. Mai, begrüßen die Oberliga-Fußballer des VfL Oldenburg zum dritten Mal den Bundesligisten Werder Bremen im Marschwegstadion nur zehn Tage nach dem Auftritt von Schalke 04 beim Stadtrivalen VfB.
Es ist natürlich toll für meine Spieler, mal gegen Frings oder Pizarro zu spielen, sagte Trainer Detlef Blancke. Vielleicht treffen wir ja auf den alten und neuen Pokalsieger. Schließlich bestreitet Werder am 15. Mai das Finale im Berliner Olympiastadion gegen Bayern München.
Das lukrative Freundschaftsspiel hat einmal mehr Rainer Bartels eingefädelt, der beim VfL für das Marketing zuständig ist und mit Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs sowie Trainer Thomas Schaaf befreundet ist.
Vor die Kür gegen Bremen hat der Spielplan aber die Pflicht in der Liga gesetzt. So will der VfL den Schwung vom 5:3-Sieg beim VfL Oythe mit nach Ramlingen nehmen. Das Spiel am Sonntag hat dem VfL ein lange vermisstes Erfolgserlebnis beschert und das Selbstvertrauen gestärkt. Zudem hat das 5:3 gezeigt, dass die Blancke-Elf doch noch auswärts gewinnen kann.
In Ramlingen besteht dazu die nächste Gelegenheit, auch wenn der Trainer kampfstarke Gastgeber erwartet, die als Neunter noch Chancen auf einen Platz in der eingleisigen Oberliga besitzen. Zudem steht in ihren Reihen der zweitbeste Stürmer der Liga. Manuel Brunne erzielte bislang 24 Tore und damit nur zwei weniger als alle VfL-Akteure zusammen. Auf den müssen wir besonders aufpassen, warnte Blancke seine Abwehr, die erneut ohne Routinier Wolfgang Lefers (Bänderdehnung) auskommen muss. Zudem fehlt Julian Harings (Abitur-Prüfung).
Ob Torwart Nils Reinke auflaufen kann, wird sich erst kurzfristig entscheiden. Sollte er mit seiner Fußverletzung weiterhin ausfallen, vertritt ihn erneut Kevin Krzyzostaniak. Er hat seine Sache in Oythe sehr gut gemacht, lobte der Trainer.
