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NWZonline.de Sport

Konkurrenzkampf im Sturm: Wieso Kebba Badjie beim VfB Oldenburg (k)ein Wackelkandidat ist

07.10.2022

Oldenburg Um seinen Stammplatz musste sich Kebba Badjie in dieser Saison kaum sorgen. In den zehn Spielen, die die Fußballer des VfB Oldenburg in der 3. Liga mit zunächst weniger (4 Partien/1 Zähler) und zuletzt großem Erfolg (6/14) hinter sich gebracht haben, stand der 23-Jährige zehnmal in der Startelf. Bei sechs Auswechslungen verpasste der Sommer-Zugang insgesamt nur etwa 90 Minuten. Ganz sicher darf sich der Angreifer seines Platzes jetzt aber nicht sein, wenn es im Heimspiel an diesem Samstag (14 Uhr, Marschwegstadion) gegen Erzgebirge Aue geht.

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Die Spielpraxis

„Wenn er für die Mannschaft nicht wichtig wäre, würde er nicht spielen“, sagt Dario Fossi mit positivem Unterton über Badjie, für den bisher ein Tor (beim 2:3 gegen Elversberg) zu Buche steht. Der VfB-Trainer darf sich auf der anderen Seite aber darüber freuen, inzwischen auch auf den offensiven Außenbahnen mehr und mehr die Qual der Wahl zu haben. Beim 3:3 am Dienstag, als im Testduell mit Oberligist VfL Oldenburg nur die VfB-Akteure, die zuletzt nicht zur Startelf zählten, Spielpraxis sammelten, bildeten Ayodele Adetula (spielte 59 Minuten, ein guter Schuss in Halbzeit eins) und Rafael Brand (bis zur Pause, bereitete das 1:1 von Affamefuna Ifeadigo per Flanke von links vor) die Flügelzange.

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Die Startelf

Nach den Eindrücken vom Dienstag kommt Brand am ehesten für einen Startelf-Einsatz in Frage. Der 28-Jährige hatte wie Badjie seinen Platz sicher gehabt (acht Spiele, siebenmal Startelf, zwei Tore), bis er vor der Länderspielpause gegen Bayreuth (1:1) erkrankt passen musste und wegen Trainingsrückstands auch zuletzt bei Viktoria Köln (2:1) fehlte. Für ihn rückte der erfahrene Patrick Möschl, der nach langer Verletzungspause (Abriss vom Muskel im Oberschenkel im Frühjahr) zuerst zwei Kurzeinsätze erlebte hatte, in die Anfangsformation.

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Nach seiner Erkrankung wirkte Rafael Brand (links, hier gegen Julian Dwertmann) beim 3:3 im Test gegen den VfL Oldenburg 45 Minuten mit. Foto: Fabian Steffens

Der Spruch

Während sich Brand wie Möschl mit engagiertem Spielstil neben Sturmtank und Vorzeigekämpfer Max Wegner gut einfügt, ist die Körpersprache von Badjie manchmal etwas unverständlich. „Es sieht nur so aus, als wenn er oft resigniert. Es gibt Spieler, die spielen viel weniger, haben aber eine tolle Körpersprache – und das kommt bei den Fans an“, meint Fossi. In Köln wurde Badjie einmal von Wegner mit einem deutlich zu vernehmenden „Beweg Dich mal!“ zusammengestaucht.

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Der Stil

„Kebba hat einen Laufstil und eine Art zu spielen, die einfach – wenn kein Tor daraus wird – negativ aussehen“, sagt Fossi und nimmt seinen Schützling in Schutz, den er als Rohdiamant schon 2018/19 als Trainer beim VfL bearbeitet hatte. Danach wurde Badjie bei Werder Bremen (32 Regionalliga-Spiele, 15 Tore für die U 23) weiter geschliffen, verlor 2021/22 beim Halleschen FC (15 Drittliga-Partien, 0 Tore) aber an Funkeln. Vielleicht ist es auch die mangelnde Spielpraxis im Frühjahr (zwei Kurz-Einsätze), die ihn noch hemmt. „Er arbeitet stark am Ball, er initiiert oft gut und stört vorn den Gegner viel“, sagt Fossi: „Man darf Kebba nicht nur an den Chancen beurteilen – sondern an seinem Gesamtauftritt.“

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Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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