OLDENBURG/GARREL - OLDENBURG/GARREL - Die verhältnismäßig gute Tordifferenz bleibt einer der wichtigsten Trümpfe des Handball-Regionalligisten BV Garrel im Abstiegskampf. „Wir haben die Niederlage nicht zuletzt dank unserer überragenden Torfrau Julia Husemann in Grenzen halten können“, analysierte Trainer Uwe Brandt nach dem 21:30 beim Spitzenreiter VfL Oldenburg II (siehe Bericht im Sport).

Auch der ehemaligen VfLerin Evelyn Musche, die gegen ihren ehemaligen Club achtmal traf, attestierte Brandt eine sehr gute Leistung. „Sie hat sich nach dem Ausfall von Iris Schnor als Alleinunterhalterin im Rückraum immer wieder in Szene setzen können. Und das, obwohl die Oldenburgerinnen mit einer 4:2-Formation gedeckt haben.“ Auch Youngster Natascha Vossmann zeigte „endlich“ (Brandt) über weite Phasen des Spiels ihre Qualitäten und trug sich viermal in die Torschützenliste ein.

Unterdessen beschäftigt sich der scheidende Trainer bereits mit dem kommenden Auswärtsauftritt beim Rivalen um den Klassenerhalt, der HSG Isenhagen (Anpfiff: Sonntag, 17 Uhr). „Wenn wir noch etwas wollen, müssen wir dort gewinnen, sonst ist es zu spät“, deutet Brandt den Endspielcharakter dieser Partie an. Sechs Punkte und „ganz viel Glück“, rechnet der BVG-Coach vor, brauchen die Garrelerinnen noch aus den letzten neun Spielen, um die Klasse zu halten.

• Unterdessen hat sich eine Verpflichtung der beiden Ex-Cloppenburgerinnen Lena Lamping und Mareike Berk zerschlagen. Maike Högemann hat sich – nach Angaben von BVG-Abteilungsleiter Franz-Josef Kettmann – vor dem Hintergrund weiterer Angebote Bedenkzeit erbeten.