OLDENBURG - Karate, Fitnesstraining, Bogenschießen, Wasserfitness, Line-Dance und Zumba – ins Schwitzen kommt man beziehungsweise Frau bei jeder dieser Sportarten, und das ist am 21. April auch völlig beabsichtigt. Zum sechsten Mal findet dann der Sportfrauentag des Stadtsportbundes und des Frauenbüros Oldenburg in Kooperation mit der Universität Oldenburg statt.
Eingeladen sind alle Frauen ab 16 Jahren, die einen Tag lang verschiedene Sportarten ausprobieren möchten. Der Eintritt kostet zwei Euro, „damit möchten wir auch wirklich jeder Frau ermöglichen, am Frauensporttag teilzunehmen“, sagte Kornelia Ehrhardt, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg, bei der Vorstellung des Aktionstages. Von 10 bis 16.30 Uhr kann im Sportzentrum der Universität ins Klettern, Bauchtanzen, Qi Gong oder Hatha Yoga reingeschnuppert werden. Geleitet werden die Kurse von Trainerinnen aus etwa 20 Oldenburger Sportvereinen und Übungsleiterinnen der Uni Oldenburg.
Anmelden müssen sich die Frauen für die Kurse nicht. „Bei einigen Kursen werden wir aber Listen auslegen, damit die Teilnehmerzahl überschaubar bleibt“, erläuterte Monika Reckemeyer vom Stadtsportbund. Die Schirmherrschaft übernimmt die erfolgreiche Kata-Kampfsportlerin Sei Kam Chow: „Ich finde es toll, dass es beim Frauensporttag keine Hemmschwelle beim Sport treiben gibt.“
Erstmals vorgestellt wird Rugby. „Ich bin auf die Resonanz gespannt“, sagte Monika Reckemeyer. Ein Schwerpunkt liege außerdem im Sport für Frauen mit Migrationshintergrund. Auch für Frauen, die eingeschränkt sind, gebe es Angebote, beispielsweise die Gesichts- und Hockergymnastik.
Etwa 27 Prozent der über 18-jährigen Frauen in Oldenburg seien in Sportvereinen organisiert, sagte Kornelia Ehrhardt. Mit dem Frauentag hoffen die Organisatorinnen, vielleicht noch einige Frauen mehr dazu anzuspornen.
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