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2.Kreisklasse Jade-Weser-Hunte Staffel 3 Aufstieg GVO II siegt weiter, Bloherfelde zeigt zwei Gesichter

Oldenburg - In der 2.Fußball-Kreisklasse Jade-Weser-Hunte Staffel 3 geht der GVO Oldenburg II unbeirrt seinen Weg weiter. Gegen den 1.FC Ohmstede II gewannen die Osternburger klar und deutlich mit 7:1 und ist, bei noch zwei ausstehenden Spielen auf dem besten Weg in die 1.Kreisklasse. Der ärgste Verfolger, FC Medya, kam gegen den immer noch sieglosen TuS Bloherfelde nicht über ein 3:3-Unentschieden hinaus.

GVO Oldenburg II - 1.FC Ohmstede II 7:1

Ungehindert gehen die Osternburger ihren Weg in der Aufstiegsrunde weiter. Im vierten Spiel holte sich der GVO Oldenburg II den vierten Sieg und kann beinahe nicht mehr vom Thron gestoßen werden. Noah Kabon traf in der 13.Minute zur Führung, die Thade Dworczak (29.) und Kian Möller (38.) zur 3:0-Pausenführung ausbauten. „Wenn man ehrlich ist, wir hätten zur Pause auch schon höher führen können“, sagt GVO-Coach Timo Hierse. Nach einer Stunde ging das Tore schießen weiter, Leon Beck traf zum 4:0 und legte das 5:0 in der 63.Minute nach. Kevin Felsen (68.) und Vedat San (88.) schossen das 7:0 heraus, ehe Lennart Rziha in der 89.Minute der Ehrentreffer für die Ohmsteder gelang. „Wir haben weitere zahlreiche Chancen erspielt aber nicht genutzt. Ein wenig ärgert mich das Gegentor, welches aber dem hohen Ergebnis geschuldet ist, da lässt am Ende einfach auch die Konzentration nach“, weiß Timo Hierse.

TuS Bloherfelde - SC Ovelgönne 0:4 / FC Medya - TuS Bloherfelde 3:3

Der TuS Bloherfelde hat zwei Gesichter und beide hatte er in den vergangenen Tagen eindrucksvoll gezeigt. Am vergangenen Donnerstag unterlagen die Bloherfelder dem SC Ovelgönne praktisch ohne Gegenwehr und Motivation sang und klanglos mit 0:4. „Das war eine glatte Sechs, das wussten aber alle aus der Mannschaft“, sagt Spieler Dawid Wadehn. „Da passte gar nichts bei uns zusammen, wir waren wirklich nur körperlich anwesend“. Dem einen oder anderen Zuschauer wurde bei dem Gedanken an das anstehende Spiel beim FC Medya sicherlich schon schwindelig, doch die Bloherfelder zeigten ihr zweites Gesicht. Das war eine 180 Grad-Wende im Gegensatz zum Donnerstag“, sagt Wadehn. Von Beginn an hellwach und konzentriert erzielten Hendrik Rusch (1.) und Marc-Andrew Koslowski (9.) die schnelle Bloherfelder 2:0-Führung. Der FC Medya, nicht zu Unrecht Mitfavorit um den Aufstieg, ließ sich nicht irre machen, spielte stark mit und kam durch Amadoudian Diallo in der 40.Minute zum 1:2-Anschluss und Deyan Amin erzielte zwei Minuten später sogar den 2:2-Halbzeitstand. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff drehte Amadoudian Diallo mit dem 3:2 der Gastgeber das Spiel, „aber wir sind dieses Mal eben nicht nachlässig geworden und die Köpfe gingen eben nicht runter“, lobt Dawid Wadehn. „Medya hat schon sehr stark aufgespielt, man merkte halt, dass sie hoch wollen, aber, ein ganz großes Lob an unsere Jungs, die immer an sich geglaubt haben. Jeder hat für Jeden gekämpft und ganz wichtig, alle haben gesehen, was möglich ist, wenn man sich an seine Aufgaben hält und vor allem, wenn man als Team agiert“. So war es eine Viertelstunde vor Schluss Kevin Imkeit, der die Bloherfelder zum verdienten Punktgewinn führte, mit seinem Treffer zum 3:3. „Für uns geht es ja im Grunde um nichts mehr, aber wir wollen in den beiden letzten Spielen auch so auftreten und sehen, dass wir nicht als Schlusslicht die Aufstiegsrunde abschließen. Wir müssen aber ab sofort schon daran arbeiten, aus zwei Gesichtern eines zu machen“, so Wadehn zum Abschluss.

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Andreas Kempe
Andreas Kempe Nordwest-Fußball
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