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Halbmarathon In Oldenburg Lauf geht’s: Große Freude bei großem Finale

Oldenburg - Sie haben im Regen gejubelt und sind sich in die Arme gefallen: Den „NWZ-Lauf geht’s“-Läuferinnen und -läufern war am Sonntag beim Zieleinlauf die Erleichterung anzumerken. Mit dem Oldenburger Halbmarathon und dem Zehn-Kilometer-Lauf gab es für die Teilnehmer der Sportaktion nach einem halben Jahr Training endlich das große Finale.

Hilfreiche Pacemaker

Sechs Monate lang trainierten sie nach dem „Lauf geht’s“-Plan, hielten sich an den Ernährungsplan von Dr. Wolfgang Feil, dem wissenschaftlichen Leiter von „Lauf geht’s“. Feil selbst war am Sonntag ebenfalls in Oldenburg, um am Halbmarathon teilzunehmen. Nicht aber, um die Spitze anzuführen, sondern um während des gesamten Laufs hinter der „Lauf geht’s“-Gruppe zu bleiben.

Zu den Zehn-Kilometer-Läuferinnen gehörte Karina Ahlrichs. „Die Pacemaker waren hilfreich“, lobte die 42-jährige Oldenburgerin. Einige „Lauf geht’s“-Trainer waren als sogenannte „Tempo-Hasen“ unterwegs und trugen Luftballons, die ihre Zielzeit anzeigten: Somit wussten die Teilnehmer, in welchem Tempo sie gerade etwa laufen.

Mit ihren Töchtern Svenja und Maureen war Christine Harms unterwegs. Sie packte ebenfalls die zehn Kilometer: „Es war super. Das ganze Programm hat mir sehr geholfen.“

Gegenseitig motivieren

„Die ersten zehn Kilometer liefen gut. Ab Kilometer 18, 19 merkte man schon, dass es schwerer wurde. Wir mussten uns untereinander motivieren“, erzählte Marcus Sanders nach dem Halbmarathon. Der 39-Jährige aus Petersfehn startete bei der Sportaktion im April bei Null: Umso stolzer war er, 21 Kilometer gepackt zu haben. „Die letzten 100 Meter gingen besser.“ „Sobald man den Torbogen sah“, ergänzte Petra Schlicht-Last. Die 41-Jährige hatte zuvor nie bei einem Halbmarathon mitgemacht: Auch sie fing mit Beginn von „Lauf geht’s“ bei Null an. Ob sie Angst hatte, nicht ins Ziel zu kommen? „Davon darf man sich nicht beeinflussen lassen“, riet sie.

Lade ...

Auch für den 67-jährigen Reiner Schmelzer aus Husbäke war es „der erste Halbmarathon in meinem Leben“. Schmelzer fand das sehr spannend, auch die Vorbereitung, betont er. „Ich wollte erst nicht, aber habe mich überreden lassen. Jetzt bin ich überglücklich“, sagte der 67-Jährige im Ziel. Nur die letzte Nacht sei nicht so toll gewesen: „Da war die Aufregung so groß“, lacht er.

„Zwei mal 10 Kilometer“

„Schweine-anstrengend“ war der Halbmarathon für Dirk Fredehorst – der war aber im Ziel dennoch gut drauf. „Auf den letzten drei Kilometern habe ich gedacht: Jetzt lass’ ich mir die Medaille nicht mehr nehmen!“ Er hatte sich eine Zeit um 2:45 Stunden vorgenommen und unterbot diese deutlich. Dafür gab es einen Grund, meint Fredehorst: „Die Leute am Streckenrand sind einfach klasse!“

Barbara Schorr hatte sich eine Taktik überlegt, die helfen sollte, die 21,1 Kilometer nicht zu weit erscheinen zu lassen: „Ich habe mir vorgenommen, zweimal 10 Kilometer zu laufen. 10 sind nicht so weit“, erzählte die 37-jährige Oldenburgerin. Der Plan ging nicht ganz auf: „Bei Kilometer 10 dachte ich: Jo, geht. Bei 14 dachte ich: Nee. Bei 16 wieder: Jo. Ein Auf und Ab. Aber ich habe immer Leute gefunden, die mich aufgebaut haben.“

Als Letzter kam Wolfgang Feil ins Ziel, der die „Lauf geht’s“-Teilnehmerin Annette Fischer bis zur Ziellinie begleitete. Sie benötigte 3:18:18 Stunden.

Mathias Freese
Mathias Freese Sportredaktion
Verena Sieling
Verena Sieling Redaktion Wildeshausen
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