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NWZonline.de Sport

Handball-Bundesliga: Mutiger VfL Oldenburg gewinnt Nordderby

27.02.2020

Oldenburg Die Oldenburgerinnen wollten – das war von der ersten Sekunde an zu spüren. Mit hohem Tempo und noch höherer Intensität wollten die VfL-Handballerinnen im Nordderby der Bundesliga gegen den Buxtehuder SV die ärgerliche 21:23-Niederlage vom vergangenen Sonntag gegen die Neckarsulmer Sportunion wiedergutmachen. Und das gelang. Ein Oldenburger Dreigestirn sorgte am Aschermittwoch für die Grundlage des verdienten 27:24 (15:12)-Sieges im umkämpften Nordderby.

Zwar erzielten die Gäste das erste Tor, doch blieb das 1:0 die einzige Führung der Buxtehuderinnen im gesamten Spiel. Eine mutig aufspielende Myrthe Schoenaker brachte den VfL zuerst mit 2:1 und 3:2 in Führung, Kathrin Pichlmeier und Jenny Behrend erhöhten früh auf 5:3 (6. Minute) und später auf 13:9 (24.) und 14:10 (28.).

Doch nicht nur das treffsichere Trio, auch Malene Staal, Toni Reinemann und Jane Martens sorgten im Angriff für viel Bewegung und so für die nötigen Lücken in der Buxtehuder Abwehr. Helena Mikkelsen wurde am Kreis gut abgeschirmt, nicht selten aber zog sie so zwei Gästespielerinnen auf sich.

Auch die Oldenburger Defensive um den Innenblock Lisa-Marie Fragge und Pichlmeier stand gut und ließ die Buxtehuder Angriffe oft nicht zum Torwurf kommen. Dafür entwischte die flinke Lone Fischer ein ums andere Mal per Tempogegenstoß. Sechs starke Paraden von der hervorragend aufgelegten VfL-Torfrau Julia Renner – die wegen einer Verletzung noch mit geschienten Fingern spielte – sicherten die 15:12-Halbzeitführung.

Der Wiederbeginn gelang den Buxtehuderinnen etwas besser, bis zur 40. Minute hatten die Gäste den Rückstand beim 18:18 egalisiert. Doch die Oldenburgerinnen fingen sich und knüpften an ihre mutige und aggressivere Spielweise aus der ersten Halbzeit an. In den folgenden vier Minuten brachten Staal, Pichlmeier und Schoenaker den VfL wieder mit vier Toren in Front. Torfrau Renner trug im Defensivverbund mit der Abwehr mit weiteren Paraden zur 23:18-Führung nach 47 Minuten bei.

Jetzt wurden die VfL-Anhänger unter den Zuschauern in der kleinen EWE-Arena noch lauter, sie spürten: Der Derbysieg ist mehr als greifbar. Nach dem 23:19 sowie einer Auszeit folgte eine längere torlose Phase, in der die Abwehrreihen beherzt zugriffen. Das 23:20 acht Minuten vor Schluss leitete eine hitzige Schlussphase ein, in der sich auch noch Mikkelsen und Reinemann in die Torschützinnenliste eintrugen und in der ein starker VfL die Führung nicht mehr hergab. Beste Werferin war am Ende Pichlmeier mit neun Toren.

Das nächste Spiel bestreiten die VfL-Handballerinnen dann mal wieder auswärts. Am Samstag, 7. März, treten die Oldenburgerinnen um 19 Uhr beim Tabellen-Zweiten SG Bietigheim an. Zur Erinnerung: Im Heimspiel gegen die Bietigheimerinnen im Oktober des vergangenen Jahres zeigten die VfL-Frauen ihre zumindest bis zum Mittwochabend beste Saisonleistung und trotzten dem Top-Team beim 25:25 einen Punkt ab.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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