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NWZonline.de Sport

Tapfere VfL-Frauen verlieren am Ende deutlich

23.04.2018

Oldenburg Die Handballerinnen des VfL Oldenburg tun sich in der eigenen Arena weiter schwer. Erst vier Heimsiege stehen in dieser Bundesliga-Spielzeit zu Buche. Auch gegen das Spitzenteam von Borussia Dortmund kam am Sonntagnachmittag nichts Zählbares heraus. Die VfL-Frauen mühten sich nach Kräften, die Punkte aber nahm beim 23:33 (11:18) nicht unerwartet der favorisierte BVB mit nach Hause.

Erfolgreichste Werferinnen bei den Oldenburgerinnen waren an diesem Tag Angie Geschke (6), Simone Spur Petersen und Cara Hartstock (jeweils 4). 1060 Zuschauer hatten zuvor eine gutklassige Partie gesehen, in der die Gäste von Beginn an ihre Ambitionen auf einen Europapokal-Startplatz unterstrichen. Die Mannschaft von Trainerin Ildiko Barna und der Ex-Oldenburgerin Caroline Müller verlangte der VfL-Deckung 60 Minuten lang eine Höchstleistung ab.

Oldenburgs Chefcoach Niels Bötel, der das Training seiner Mannschaft aufgrund seiner Anwesenheitspflicht beim A-Trainer-Lehrgang in Hennef in der Woche vor der Partie weitgehend nur aus der Ferne begleiten konnte, musste gegen Dortmund wie erwartet auf seine Stammkräfte Madita Kohorst, Isabelle Jongenelen und Malene Staal verzichten. So kam die etatmäßige Linksaußen Kim Birke erneut auch auf der Spielmacherposition im Rückraum zum Einsatz.

Oldenburgs Spielführerin hatte zudem noch eine Spezialaufgabe übernommen. Birke nahm Dortmunds Torjägerin Nadja Mansson in die kurze Deckung. Eine taktische Maßnahme, die zunächst auch griff. So erzielten die Gäste ihren ersten Rückraumtreffer erst nach zwölf Minuten – natürlich durch Mansson – zur 7:5-Führung. Was Mansson dann nicht schaffte, erledigten die brandgefährlichen Außen- und Kreisspielerinnen des BVB, so dass die Gäste nach 24 Minuten erstmals deutlich mit sieben Treffern (15:8) davonziehen konnten.

Auf der Gegenseite fanden die VfL-Frauen kaum einmal Lücken in der kompakten 6:0-Deckung der BVB-Stars. Auch die Tempogegenstöße hielten sich im überschaubaren Rahmen. So entwickelte sich die Partie zwischenzeitlich zu einem Privatduell zwischen Dortmunds Nationaltorfrau Clara Woltering und Oldenburgs Torjägerin Angie Geschke.

Die VfL-Frauen kamen mit viel Dampf und neuer Abwehrpower aus der Halbzeitpause und konnten noch zweimal verkürzen (15:19, 16:20). Insgesamt aber waren die Gäste durchgängig auf jeder Position nahezu doppelt gut besetzt, um beim Außenseiter in Oldenburg ernsthaft in Gefahr zu geraten. Speziell BVB-Keeperin Woltering machte mit ihren Glanzpaaraden so manche erstklassige Torchance des VfL zunichte.

Bis zum Saisonende am 26. Mai stehen für die VfL-Frauen nun noch vier Punktspiele auf dem Programm, wobei die Oldenburgerinnen nach dem Gastspiel am kommenden Sonntag (16 Uhr) bei Bayer Leverkusen noch dreimal vor heimischer Kulisse antreten dürfen. Gegen Göppingen (6. Mai), Metzingen (13. Mai) und Neckarsulm (26. Mai) besteht somit noch die Chance, die Heimbilanz in dieser Saison aufzubessern.

Otto-Ulrich Bals
Redaktionsleitung
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2030

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