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NWZonline.de Sport

VfL-Damen geraten gegen Metzingen unter die Räder

08.04.2019

Oldenburg Die Handballerinnen des VfL Oldenburg tun sich in dieser Bundesliga-Spielzeit einfach schwer in der eigenen Arena. Die Mannschaft von Trainer Niels Bötel unterlag am späten Sonntagnachmittag den „Tussies“ vom TuS Metzingen mit 19:38 (11:17) und wartet damit weiter auf einen Heimsieg seit dem 17. Februar (35:26 gegen Halle-Neustadt). Überhaupt verzeichnet der viermalige DHB-Pokalsieger in dieser laufenden Saison nach 20 Spieltagen erst fünf Heimsiege.

Zur Ehrenrettung der VfL-Frauen sei gesagt: Mit Metzingen stellte sich eine absolute deutsche Spitzenmannschaft mit Europapokal-Ambitionen in Oldenburg vor. Gleichwohl schaffte es das Bötel-Team nicht, sich nach zwei Pleiten im Bundesliga-Hinspiel (29:43) und im Pokal (21:34) diesmal ergebnistechnisch achtbarer aus der Affäre zu ziehen. Im Gegenteil: Am Ende stand die höchste Saison-Niederlage zu Buche.

Die Oldenburgerinnen begannen vor 925 Zuschauern konzentriert und deutlich engagierter in der Deckung als zuletzt bei der Niederlage in Blomberg (30:33). So gelang es immer wieder einmal, den gefährlichen Rückraum der Gäste zu entschärfen. Gänzlich ausschalten konnten die VfL-Frauen das gegnerische Angriffsspiel erwartungsgemäß nicht. Zumal Metzingen in der ungarischen Linksaußen Julia Harsfalvi und Deutschlands Kreisläuferin Nummer eins, Julia Behnke, zwei Torgaranten auf der Platte hatte. Nach einer ausgeglichen gestalteten Anfangsphase (3:4/8. Minute) setzten sich die „Tussies“ peu à peu (7:12/20. und 11:17/30.) ab.

Auf der Gegenseite bissen sich Oldenburgs Angreiferinnen an der starken Metzinger Abwehr um den international erfahrenen Mittelblock mit Behnke und Shenia Minevskaja (und später Anika Niederwieser) die Zähne aus. Während Nationalspielerin Angie Geschke im Angriff weitgehend gesetzt war, wechselte VfL-Trainer Bötel im Rückraum fleißig durch und änderte immer wieder einmal die Formation, ohne aber das Gäste Bollwerk ernsthaft ins Wanken bringen zu können.

Spätestens nach 40 Minuten erwies sich der Liga-Dritte als eine Nummer zu groß für die wackeren Oldenburgerinnen. Metzingen stellte das Ergebnis binnen weniger Minuten von 23:14 auf 29:15 (45.) und von da an ging es für die Gastgeberinnen eigentlich nur noch um Schadensbegrenzung. Doch auch das sollte nicht gelingen.

Für zwei Spielerinnen war das Aufeinandertreffen in der kleinen EWE-Arena ein ganz besonderer Tag. In Madita Kohorst meldete sich Oldenburgs langjährige Torfrau (2013 – 2018) an alter Wirkungsstätte zurück. Die 22-jährige Junioren-Nationaltorhüterin hatte vor elf Monaten eine schwere Knieverletzung erlitten. Es folgte der Wechsel nach Metzingen, und am Sonntag nun stellte sich Kohorst ihren früheren Fans wieder in guter Verfassung vor – allerdings im Dress der Gäste.

Dessen Trikot wird in Zukunft auch Oldenburgs aktuelle Abwehrchefin Cara Hartstock tragen. Die 25-jährige Kreisläuferin folgt Kohorst im Sommer nach Metzingen. Diesmal noch auf Seiten der VfL-Frauen mühte sich die hoch aufgeschossene Hartstock nach Kräften, die Niederlage aber konnte auch sie nicht verhindern.

Für die Oldenburgerinnen war es die insgesamt fünfte Niederlage in Folge in der Liga. Die nächste Gelegenheit, zwei Punkte einfahren zu können, haben die VfL-Frauen bereits am kommenden Sonntag (16.30 Uhr), wenn Kim Birke und Co. die Neckarsulmer Sport-Union in der Arena zu Gast haben.

Otto-Ulrich Bals Autor
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