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NWZonline.de Region

VfL Oldenburg feiert Torgala gegen Buxtehude

13.11.2017

Oldenburg Was für ein Spiel! Mit der besten Saisonleistung fuhren die Handballerinnen des VfL Oldenburg einen hochverdienten Heimsieg im 52. Nordderby ein. Das Team von Trainer Niels Bötel bot dem norddeutschen Dauerrivalen Buxtehuder SV am Sonntagnachmittag vor 1375 Zuschauern einen großartigen Kampf und setzte mit dem 39:31 (18:15) ein vielbeachtetes Ausrufezeichen. Für den BSV war es die erste Niederlage in dieser Bundesliga-Spielzeit. Den letzten Erfolg in heimischer Halle gegen den amtierenden deutschen Vizemeister hatten die VfL-Frauen am 18. Oktober 2015 (31:27) gefeiert. Im 52. Duell der beiden Clubs waren Angie Geschke (16) und Kim Birke (6) die erfolgreichsten Torschützinnen für die Oldenburgerinnen. Bei Buxtehude überzeugte Friederike Gubernatis mit acht Treffern.

Die Partie hielt die Fans auf beiden Seiten von der ersten Minute an in Atem. Es ging rauf und runter. Tempo-Handball in Reinkultur. Beide Teams schenkten sich nichts und überraschten den Gegner immer wieder mit sehenswerten Kombinationen. Die VfL-Frauen kamen dabei etwas besser aus den Startlöchern. Unter dem Jubel der grün-weißen Anhänger sorgte VfL-Spielführerin Kim Birke mit einem Doppelschlag (6. Minute) für die erstmalige Zwei-Tore-Führung der Gastgeberinnen. Doch das 5:3 sollte nicht lange Bestand halten, nach 16 Minuten (10:10) hatten die BSV-Frauen wieder aufgeschlossen.

VfL-Coach Bötel sollte seinen Anteil am starken Auftritt der Oldenburgerinnen haben. Sein taktisches Mittel, Buxtehudes Nationalspielerin Emily Bölk durch Malene Staal in die kurze Deckung zu nehmen, sollte sich zusehends auszahlen. Das Angriffsspiel der Gäste geriet sichtlich ins Stocken und im gleichen Maße steigerte sich die VfL-Abwehr von Minute zu Minute. Über die Stationen 13:10 (18.) und 17:14 (26.) sicherten sich die VfL-Frauen die verdiente Halbzeitführung (18:15).

Hochkonzentriert und voller Leidenschaft ging es nach der Pause weiter. Beiden Teams war mit jeder Aktion der unbedingte Siegeswillen anzumerken. Wieder erwischte der VfL den besseren Start und zog schnell auf 20:16 (33.) durch die in WM-Form auftrumpfende Angie Geschke davon. Und der VfL blieb dran. Getragen von der großartigen Kulisse in der kleinen EWE-Arena dominierten die Gastgeberinnen den Gegner nun im Stile einer Spitzenmannschaft. Jeder technische Fehler des BSV wurde umgehend ausgenutzt. Simone Spur Petersen, Geschke, Cara Hartstock und Kim Birke mit ihren Toren zum 29:22 stellten den VfL-Express nach 49 Minuten vorentscheidend aufs Siegergleis.

Aufgrund der anstehenden Frauen-Weltmeisterschaft in Deutschland (1. bis 17. Dezember) macht die Bundesliga nun bis kurz vor Weihnachten Pause. Die VfL-Handballerinnen sind erst wieder am 23. Dezember (18 Uhr) in der kleinen EWE-Arena gegen die HSG Bad Wildungen am Ball. Danach folgt am 27. Dezember das Gastspiel bei Borussia Dortmund, bevor die Oldenburgerinnen das Jahr 2017 mit dem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen am 30. Dezember (18 Uhr) beschließen.