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NWZonline.de Sport

VfL Oldenburg ringt Meister Remis ab

17.10.2019

Oldenburg Bärenstarke Vorstellung des VfL: Der Handball-Bundesligist aus Oldenburg hat sich am Mittwochabend gegen den deutschen Meister von seiner besten Seite präsentiert und mehr als verdient einen Punkt gewonnen. In der kleinen EWE-Arena kämpften die VfL-Frauen bis zum Ende tapfer und führten bis wenige Sekunden vor Schluss, mussten sich am Ende aber mit einem 25:25 (14:13) begnügen. Beste Werferin des VfL war die 18-jährige Toni Reinemann mit sechs Treffern.

Schon der Beginn der Partie gehörte ganz den Gastgeberinnen. Bis in die Haarspitzen motiviert verteidigte der VfL gut, fand im Angriff ein ums andere Mal Lücken in der Bietigheimer Abwehr und startete mit einem 4:0-Lauf ins Spiel. Dank einiger Paraden von Torfrau Julia Renner vergrößerte der VfL seinen Vorsprung sogar noch auf 6:1 (10. Minute) und 7:2 (12.). Bei Bietigheim lief nicht viel zusammen, symptomatisch war ein Wurf aus der eigenen Hälfte auf das leere VfL-Tor von Kim Naidzinavicius, der daneben ging.

In der Folge aber kamen die VfL-Frauen immer seltener durch die Bietigheimer Abwehrreihe, die Gäste wiederum kamen durch Tempogegenstöße, die auch für Renner nicht haltbar waren, in der 20. Minute zum 9:9-Ausgleich.

Dass die VfL-Frauen dranblieben, war insbesondere einer Spielerin zu verdanken: Toni Reinemann. Dass Geschäftsführer Peter Görgen die 18-jährige Rückraumspielerin Anfang der Woche bis Saisonende unter Vertrag genommen hatte, scheint sie beflügelt zu haben. Nicht nur avancierte sie zur besten VfL-Werferin, sie hatte auch das Auge für die Mitspielerin. So legte sie den Ball beim Stand von 9:10 in ärgster Bedrängnis über eine Gegnerin auf Kreisläuferin Ann-Kristin Roller, die zum 10:10 ausglich. Bis zur Pausensirene schaffte der VfL sogar die erneute Führung.

Nach der Pause machte Reinemann da weiter, wo sie vorher aufgehört hatte und erzielte das 15:13 und kurz darauf das 17:15. Bietigheim erhöhte nun die Aggressivität in der Abwehr, konnte die VfLerinnen jedoch nicht immer stoppen. Da auch Renner ihre Form vom Spielbeginn wiederfand und ihr Paraden-Konto auf zweistellig stellte, blieb die Partie ausgeglichen und spannend. Spätestens beim 20:19 durch Pichlmeier (45. Minute) war jedem klar: Hier ist tatsächlich etwas drin für den VfL.

Und es blieb spannend. Bietigheim glich zwar aus, doch der VfL legte wieder vor – und das einige Male. Bis Renner das 23:22 festhielt und auf der Gegenseite Pichlmeier zum 24:22 (54.) traf. Nun kannten die VfL-Anhänger in der Halle kein Halten mehr – und SG-Trainer Martin Albertsen nahm eine Auszeit. Doch die half zunächst nichts: Erst verhinderte Oldenburgs Verteidigung und dann zweimal Renner den Anschluss. Oldenburg konnte zwar selbst zwei Angriffe nicht im Tor unterbringen – doch als nach einem Bietigheimer Pfostentreffer Jenny Behrend pfeilschnell nach vorne lief und auf 25:22 erhöhte, saß in der Arena keiner mehr. 2000 Leute klatschten und peitschten den VfL ohrenbetäubend zu einer guten Verteidigung und Renner zu ihrer 13. Parade.

Als Bietigheim noch einmal auf 23:25 herankam, nahm VfL-Trainer Bötel 84 Sekunden vor Schluss noch einmal eine Auszeit. Doch dann machte der VfL im nächsten Angriff einen Fehler, kassierte das 24:25 und verhakte sich erneut in der Gäste-Abwehr. Die VfL-Deckung hielt dann lange gut, doch 10 Sekunden vor Schluss gelang dem deutschen Meister doch noch der Ausgleich.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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