Oldenburg - Nach der mehr als einen Monat langen Weihnachtspause geht für die Handballerinnen des VfL II der Ernst in der Dritten Liga weiter. An diesem Samstag (19.30 Uhr) will das Juniorteam von Trainer Andreas Lampe das Glück des neuen Jahres beschwören und beim 1. FC Köln nach Möglichkeit die beiden zu holenden Punkte einsammeln.

„Wir freuen uns, dass es endlich wieder los geht“, sagt Lampe. Die lange Unterbrechung habe seine Mannschaft zu intensivem Training und auch ein paar Testspielen genutzt. Nun gegen Köln geht es wieder auf’s Ganze. Der Abstiegskampf ist längst entbrannt.

Aktuell stehen die Oldenburgerinnen mit 9:15 Zählern als Tabellenneunter nur knapp besser da als die Kölnerinnen (8:16), die als Zehnter den obersten der drei Abstiegsränge belegen. „Wir werden das Spiel mit der nötigen Anspannung angehen“, verspricht Lampe und ergänzt: „Jeder, der die Tabelle lesen kann, weiß, dass es für uns eigentlich ein Vier-Punkte-Spiel ist. Wir werden alles reinlegen, um zu gewinnen.“

Beide Mannschaften werden sicher bis an ihre Grenzen gehen, um die wichtigen Punkte gegen den Abstieg für sich zu beanspruchen. Das Hinspiel Ende Oktober in der Sporthalle Wechloy hatte die VfL-Reserve ganz knapp mit 26:25 für sich entschieden. Die Gastgeberinnen hatten mit einer Kraftanstrengung immerhin einen 7:10-Halbzeitrückstand noch in einen Sieg gedreht. Es ist stark davon auszugehen, dass es auch jetzt wieder zu einem engen Duell kommt. „Wirklich deutliche Siege hatten wir diese Saison nicht. Bei Niederlagen war es dagegen anders“, meint Lampe und erwartet nicht, dass gegen Köln schon „nach 40 Minuten eine Entscheidung gefallen“ sein wird.

Auf personeller Seite muss der Trainer des Oldenburger Juniorteams umplanen. Zusätzlich zu den Langzeitverletzten werden nun höchstwahrscheinlich auch Kea Drewes (Handverletzung) sowie Maron Schepers (Virusinfektion) nicht mitwirken können. Dennoch ist Lampe optimistisch, dass sein Team nicht mit leeren Händen aus dem Rheinland zurückkehren wird: „Wir haben die Chance zu gewinnen und gehen das positiv an.“