OLDENBURG - Alle drei Oldenburger Oberliga-Handball-Teams sind gefordert. Nach einem spielfreien Wochenende tritt der Tvd Haarentor an diesem Sonnabend (19 Uhr) bei der TSG Hatten-Sandkrug an. Die OTB-Männer erwarten am Sonnabend (16.30 Uhr, Haarenesch) die HSG Wilhelmshaven, während die Frauen des VfL III zum TSV Morsum reisen.

Die Haarentorer Männer holten zuletzt vier Punkte in Serie und verschafften sich so Luft auf die direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Jetzt soll dieser Erfolgsweg auch bei der TSG weiter gegangen werden – einer Mannschaft, die für ihre Berg- und Talfahrten bekannt ist.

So folgte auf ein herausragendes Spiel gegen Wilhelmshaven eine Niederlage gegen den zuvor punktlosen Tabellenletzten MTV Jever. Haupttorschütze der TSG ist Spielertrainer Andreas Szwalkiewicz, der neben Felix Schimpf, Marco Mitschke, Andre Haake und Keno Fokken nur schwer auszuschalten ist. Für den TvdH wird es besonders in der Abwehr auf eine geschlossene Teamleistung ankommen, aber genau dort lag in den letzten Spielen die Stärke der Spieler von Trainer Ralf Hafemann, der sich gegen den Tabellennachbarn durchaus Chancen ausrechnen kann.

Die OTBer müssen eine dicke Nikolaus-Nuss knacken, denn die HSG aus Wilhelmshaven zählt in diesem Jahr zu den Spitzenteams der Oberliga. Sie hat sich in dieser Spielzeit eine Menge vorgenommen und im Kader eine Menge junger, talentierter Spieler, die ein Doppelspielrecht für höherklassige Teams besitzen. In Henning Padeken vom Zweitligisten HSG Varel sei der bekannteste genannt. Aber auch Jannik Köhler aus der Oberliga von der HSG Varel II, Rene Drechsler von TSV Anderten aus der Regionalliga (Zweitspielrecht WHV) sind echte Verstärkungen.

Der Weg der HSG ist also auf die Zukunft ausgerichtet, und man hält als Vierter den Kontakt zur Spitze. Aber der OTB hat in der eigenen Halle bisher nur gegen den VfL Horneburg verloren und möchte natürlich die Punkte gegen den Favoriten behalten.

Unterdessen steht die „Dritte“ des VfL in Morsum erstmals seit Wochen wieder als Favorit da. Die Morsumerinnen belegen mit nur drei Pluspunkten den zwölften Platz und schnuppern an den Abstiegsrängen. Zudem haben sie die Punkte auch nur in fremden Hallen gegen VfL Horneburg und HSG Neuburg/Bockhorn, also gegen Mitkonkurrenten um den Abstieg geholt.

In der vergangenen Spielzeit konnten die VfLerinnen allerdings nur in eigener Halle gegen die TSV bestehen, das Auswärtsspiel in Morsum wurde verloren. VfL-Trainerin Conny Kuck wird ob dieser Ergebnisse dann auch gewappnet sein und die Mannschaft vorwarnen, dass sie die Morsumerinnen nicht unterschätzen dürfen.