OLDENBURG - Nach dem deutlichen Heimsieg im ersten Saisonspiel gegen die HSG Isenhagen (31:25) müssen die Regionalliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg II ihr Können nun auch auswärts unter Beweis stellen. An diesem Sonntag (17 Uhr) gastiert die Mannschaft von Trainer Patrice Giron beim HV Lüneburg.

Auf den ersten Blick eine lösbare Aufgabe, steht der HVL nach dem ersten Spieltag doch nur auf dem letzten Tabellenplatz. Der VfL II rangiert dagegen auf Platz drei. Eigentlich waren die Lüneburgerinnen nach Ablauf der vergangenen Saison als Schlusslicht bereits aus der Regionalliga abgestiegen. Weil der BV Garrel sich aber aus der Regionalliga zurückzog und die HSG Hude-Falkenburg nicht für die Regionalliga gemeldet hatte, konnte der HVL in der Liga bleiben.

Dass den Lüneburgerinnen erneut eine schwierige Saison bevorsteht, zeigte bereits die 25:38-Auftaktniederlage gegen Aufsteiger Eintracht Hildesheim. Giron sieht das Auswärtsspiel dennoch nicht als Selbstläufer. „Wir müssen selber das Zepter in die Hand nehmen und unsere Bestleistung abrufen. Das gilt auch gegen die vermeintlich schwächeren Gegner“, warnt der Trainer vor Überheblichkeit. Dass seine Spielerinnen eine gute Form aufweisen, zeigten sie bereits zum Saisonauftakt. „Da steckte uns aber noch das Wunderhorn-Turnier in den Knochen. Einige Spielerinnen waren deshalb etwas müde, das wird diesmal nicht der Fall sein“, sagt Giron.

Die Trainingsbelastung musste der Trainer unter der Woche jedoch etwas zurückschrauben, da einige Spielerinnen mit Erkältungen zu kämpfen hatten. So traf es unter anderen Thalke Bitter, Kim Balthazar und auch Janna Müller. „Zum Spiel gegen Lüneburg dürften allerdings alle Spielerinnen wieder mit an Bord sein. Aber egal wer spielt, die Favoritenrolle nehmen wir auf jeden Fall an“, betont Giron.

Aus der A-Jugend werden eventuell noch Leonie Schulte und Leonie Limberg den Kader der Zweiten verstärken. Dies will Giron allerdings erst kurzfristig vor der Abfahrt entscheiden.