Oldenburg/Heidmühle - Bezirksligist GVO Oldenburg hat den Kreisligisten SV Eintracht mit 7:0 abgefertigt. Frederik Voltmann und Ole Böschen schossen eine 2:0-Pausenführung heraus. Nach dem Seitenwechsel erzielten Fabian Baur (2x), Felix Schmidt, Niklas Matthiesen und Jonas van der Pütten die weiteren Tore. „Ich bin sehr zufrieden, es war ein gutes Test gegen einen starken Gegner“, sagt GVO-Coach Patrick Warns. „Wir haben den Test dazu genutzt, einige Spieler auf anderen Positionen zu testen und besonders Freddy Voltmann vorne rechts und Niklas Matthiesen haben sich in den Dienst der Mannschaft gestellt und ein gutes Spiel gemacht. Das Ergebnis darf man aber nicht zu hoch bewerten, unser Kunstrasen ist für die Gegner eigentlich immer auch ein Nachteil“. Etwas enttäuscht war indes Andreas Bartels, Coach des SV Eintracht. „Wir waren zwar ersatzgeschwächt angetreten und unsere Niederlage geht auch in Ordnung. Die Leistung meiner Mannschaft hat mir dennoch nicht so gefallen“. Ob sich der Coach mehr Gegenwehr und/oder mehr Eigeninitiative gewünscht hätte, wird sicherlich in der kommenden Vorbereitungswoche auf den Pflichtspielstart erörtert werden.

Unterdessen boten der Heidmühler FC und der Ammerländer Kreisligist TV Metjendorf den Zuschauern acht Tore, nur einen Sieger gab es beim 4:4 eben nicht. Der Favorit aus der Bezirksliga startete schwungvoll und ging in der achten Minute durch Lasse Patelt in Führung die Claas Roschke in der 19.Minute auf 2:0 ausbaute. Aber, die Ammerländer Gäste versteckten sich nicht, warum auch, und kamen durch Michael Vögel (33.) und Oliver Behrendt (39.) zum 2:2-Ausgleich, mit dem es auch in die Pause ging. Im zweiten Durchgang wechselten sich die Teams dann ab. Dem Heidmühler 3:2 durch Nilas Fassauer (54.) ließ Kevin Binder nur drei Minuten das 3:3 folgen. Auch dem erneuten Fassauer-Führungstreffer in der 70.Minute folgte wiederum der Ausgleich zum 4:4, wieder durch Oliver Behrendt. „Für uns war das Ergebnis zweitrangig. Wir versuchen derzeit, neue Automatismen und Abläufe in unser Spiel zu bekommen und diese waren in Ansätzen erkennbar“, sagt HFC Co-Trainer Fabian Klische. „Dennoch benötigen wir natürlich noch etwas Zeit, wir haben noch Arbeit vor uns. Heute waren wir froh, nach drei ausgefallenen Testspielen, endlich spielen zu können und bedanken uns beim TV Metjendorf“.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball