Oldenburg/Heidmühle - Klare Verhältnisse für den Heidmühler FC: Am Freitagabend konnte der Fußball-Bezirksligist das Aufstiegsrundenspiel beim VfL Oldenburg II deutlich mit 6:0 für sich entschieden.
Die ersten drei Tore für die Gäste fielen nach demselben Schema. Pass in den Sechzehner, der Schütze im Eins gegen Eins mit dem Torhüter und vollendet. Beim 1:0 hatte Tom Horn dem VfL-Schlussmann keine Chance gelassen, Keno Siebert machte es Horn nach und später auch noch Claas Roschke.
Nach einem Rückpass erzielte Henrik Wendt vom Elfmeterpunkt das 4:0, beim 5:0 ließ Aaron Siebert dem Gäste-Keeper keine Chance. Das halbe Dutzend machte erneut Horn mit einem direkt verwandelten Freistoß voll.
„Endlich haben die Jungs die Leistung auf den Platz gebracht und über die Einstellung das Potenzial abgerufen“, zeigte sich Daniel Oleksyn zufrieden. „Unser Matchplan ist aufgegangen, die Jungs haben sich gute Chancen erspielt und absolut verdient gewonnen“, fügte der HFC-Coach hinzu, dessen Mannschaft zudem noch zweimal Aluminium getroffen hatte.
Dem Oldenburger Coach Steffen Janßen fehlte es bei seiner Mannschaft an der Grundeinstellung. „Die Luft ist irgendwie auch raus, wenngleich es mich schon ärgert, wie einfach wir es dem Heidmühler FC beim Tore schießen gemacht haben“, sagte er und sprach von einem „peinlichen“ Ergebnis.
Ungewöhnlich ist der Heidmühler Erfolg gegen den VfL Oldenburg II allerdings nicht. Seit der Saison 2012/13 gab es insgesamt zehn direkte Vergleiche, neun davon gingen an den HFC, dazu gab es ein Unentschieden. „Heidmühle ist auch einfach eine erfahrene Mannschaft“, weiß Janßen.
