OLDENBURG - Spannende Kämpfe boten so viele Teilnehmer wie noch nie beim Oldenburger Pokalturnier: Über 400 Meldungen hatte der Verein Für Traditionellen Budosport (VTB) von 33 Clubs aus Niedersachen, Bremen und Hamburg für die Veranstaltung in der Sporthalle am Brandsweg entgegen genommen. Auf dem Programm standen Wettkämpfe im Kumite (Kämpfen) und Kata (Formen).
Axel Markner, Vorsitzender des ausrichtenden IG Karate Oldenburg, sowie Manager des VTB, äußerte sich nach dem Turnier sehr zufrieden: „Wir haben durchweg gute Leistungen gesehen – sowohl bei den Aktiven, als auch bei den Kampfrichtern.“
Erfahrene Starter, unter anderem aktuelle Bundeskaderathleten und Karateka des Niedersachsenkaders, trugen zu dem hohen Niveau des Turniers bei. Viele Vereine nutzten den Wettkampf auch zur Vorbereitung auf die deutschen Meisterschaften des Deutschen Karate-Verbandes.
Erfolgreichste Sportlerin des Tages war Kim Wilken vom VTB Oldenburg. Sie startete sowohl im Kumite und Kumite-Team als auch im Kata. Während sie im Kumite ungeschlagen blieb und insbesondere mit Fußtechniken zum Kopf ihre Punkte holte, musste sie sich im Kata ganz knapp im Halbfinale geschlagen geben. Neben den beiden Goldmedaillen im Kumite (Frauen, ab 18 Jahre) und Kumite-Team (Frauen, ab 18 Jahre) gewann sie im Kata den dritten Platz. „Ich freue mich sehr über den Erfolg“, zeigte sich Wilken hochzufrieden mit ihrem Abschneiden.
Katrin Schwarze, Pia Roßkamp und Franziska Schwarz gehörten unterdessen ebenfalls zu den Goldmedaillen-Gewinnerinnen: Schwarze siegte im Kumite (Mädchen, zwölf bis 14 Jahre, ab drittem Kyu), Roßkamp erkämpfte sich die Goldmedaille in der Disziplin Kata und wurde Zweite im Kumite (Jugend weiblich, 15 bis 17 Jahre). Schwarz wurde im Kumite-Team (weiblich, ab 18 Jahren) Erste und in der Einzeldisziplin Dritte.
Auch der Oldenburger Nachwuchs war erfolgreich: So erkämpfte sich Daniel Dallenge in der Kumite-Klasse der Jungen (sechs bis acht Jahre) den dritten Platz. Auch Shirin Ghalkani sicherte sich eine Bronzemedaille (Mädchen, zwölf 14 Jahre, bis viertes Kyu).
Bei den Männern (ab 18 Jahren, bis drittes Kyu) gewann Mirko Scheffler die Bronzemedaille.
