OLDENBURG - „Es war starke Konkurrenz, mit der sich unsere Schüler messen mussten“, lautete Kim Wilkens Fazit nach dem Oldenburger Pokalturnier im Karate. Der Lohn, den die von ihr trainierten Aktiven erhielten, konnten sich sehen lassen: Vier Gold-, zwei Silber- sowie vier Bronzemedaillen gewannen die Karateka aus dem Landkreis Oldenburg.
Mit mehr als 400 Starts und 33 teilnehmenden Vereinen verzeichnete der Verein für Traditionellen Budosport (VTB), der das Pokalturnier ausrichtete, einen Rekord. Ausgetragen wurden Wettkämpfe im Kata (Formen), Kata-Team sowie Kumite (Kämpfen) und Kumite-Team.
Erfolgreichste Sportlerin wurde Wilken, die zwei Gold- und eine Bronzemedaille erkämpfte. Sie startete sowohl im Kumite und Kumite-Team als auch im Kata. Während sie im Kumite ungeschlagen blieb, musste sie sich im Kata knapp im Kampf um den Einzug ins Finale geschlagen geben. Außer den beiden Goldmedaillen im Kumite (Frauen, ab 18 Jahren) und Kumite Team (Frauen, ab 18 Jahren), errang sie im Kata den dritten Platz. Außer Wilken gehörten auch Pia Roßkamp und Katrin Schwarze als DAN-Trägerinnen zu den erfahreneren Kämpferinnen. Sie mussten sich in ihren Altersklassen mit ebenfalls erfahrenen DAN-Trägerinnen messen. Mit Erfolg: Sie erkämpften sich mindestens einmal Gold.
Für viele Kinder war es das erste Turnier. So war es auch bei der achtjährigen Franka Behrmann aus Hude. Sie belegte auf Anhieb den dritten Platz im Kumite. Laura Witte und Thalea Reder aus Hude, die sich gerade auf den Blaugurt vorbereiten, zeigten gute Leistungen und erkämpften den dritten beziehungsweise zweiten Platz im Kumite der Mädchen neun bis elf Jahre.
Mirko Scheffler vom TV Hude errang die Bronzemedaille im Kumite bei den Herren (bis 4. Kyu). Wencke Emkes (Kumite, TV Hude), Marvin Feyen (Kumite, Ahlhorner Budoclub), Thalea Reder (Kata, TV Hude), Walid El-Kassar (Kata, Ahlhorner Budoclub) sowie Katrin Schwarze (Kata, VTB) konnten sich außerdem bis in die kleinen Finals ihrer Altersklassen vorkämpfen, wo sie, teilweise sehr knapp, unterlagen.
