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NWZonline.de Sport

2:1 bei Viktoria Köln: VfB Oldenburg baut Erfolgsserie in der 3. Liga aus

04.10.2022

Oldenburg /Köln Dank Torwart Sebastian Mielitz und einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit haben die Fußballer des VfB Oldenburg ihre Erfolgsserie in der 3. Liga ausgebaut. Nach zuvor schon elf Punkten aus fünf Spielen gelang der Mannschaft von Trainer Dario Fossi am frühen Sonntagnachmittag ein 2:1 (0:0)-Auswärtssieg bei Viktoria Köln. Max Wegner und Oliver Steurer hatten nach der Pause vor 2658 Zuschauern für eine Zwei-Tore-Führung des VfB (jetzt 10 Partien/15 Zähler/9. Platz) gesorgt, ehe die Gastgeber (10/13/12.) durch einen Strafstoß von Robin Meißner verkürzten.

Die VfB-Startelf

Während bei Viktoria der zuletzt wegen muskulärer Probleme ausgefallene Kapitän und Ex-Bundesliga-Spieler Marcel Risse (32) ins Team zurückkehrte, nahm Fossi im Vergleich zum 1:1 im Heimspiel vor der Länderspielpause gegen Bayreuth, als die Oldenburger vor zwei Wochen spät den Ausgleich einstecken mussten, zwei Änderungen in der Startelf vor. Neben dem fast schon obligatorischen Wechsel im Tor (diesmal stand Sebastian Mielitz statt Pelle Boevink zwischen den Pfosten) rückte Robert Zietarski nach abgesessener Gelbsperre wieder ins defensive Mittelfeld. Er ersetzte Abwehrmann Leon Deichmann, der vor zwei Wochen verletzt ausgewechselt werden musste und wie Rafael Brand (Trainingsrückstand, fehlte schon gegen Bayreuth krankheitsbedingt) diesmal nicht im Kader stand. Die Namen auf dem Spielbericht deuteten damit vor dem Anpfiff klar auf eine Viererkette in der Defensive hin.

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Die Fan-Unterstützung

Die Aufstellungsvermutung sollte sich bestätigen. Die rund 500 angereisten VfB-Fans (unter anderem war eine Sponsorenfahrt organisiert worden), die das Team wieder intensiv unterstützten, sahen ihre Elf in der Anfangsphase meist in einem 4-2-3-1 formiert. Kamer Krasniqi machte die offensive Dreier- aber immer wieder zu einer Viererkette, so dass dann Zietarski als alleiniger Sechser in einem 4-1-4-1 agierte. Wenn Manfred Starke neben Kapitän Wegner in den Sturm rückte, war es teilweise ein offensiv anmutendes 4-1-3-2, das aber wenig offensive Auswirkungen hatte. Die Oldenburger fanden keinen richtigen Zugriff. Viktoria zeigte sich robust im Zweikampf sowie emsig im Spielaufbau und hatte durch Simon Handle (6. Minute, 12., 15.) wie Hamza Saghiri (11.) drei mehr oder weniger hochkarätige Chancen. Die größte Möglichkeit hatte Jamil Siebert, der nach einem Risse-Freistoß aus kürzester Distanz am insgesamt stark haltenden Mielitz scheiterte (17.).

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Der VfB-Fanblock im Stadion von Viktoria Köln

Die (Halb-)Chance

Erst nach rund 20 Minuten schafften es die Oldenburger, den Offensivgeist des Kontrahenten etwas einzudämmen, allerdings zugleich weiterhin nicht, nach vorn Akzente zu setzen. Die beste (Halb-)Chance resultierte aus einem Fehler von Torwart Ben Alexander Voll. Der Viktoria-Keeper drosch einen Befreiungsschlag – angelaufen von Wegner – zu kurz in die Mitte des Feldes, wo Krasniqi die Kugel sofort stramm in die Spitze köpfte. Starke kam aber nicht ganz an den Ball (32.). Insgesamt durften sich die Gäste bei Mielitz bedanken, dass es mit einem 0:0 in die Kabinen ging. „Eine überragende Torwartleistung“, meinte Sportleiter Sebastian Schachten in der Pause mit Blick auf den Keeper, der von Mitte 2020 bis Januar 2022 bei Viktoria unter Vertrag stand: „Wir sind nicht unzufrieden.“

Starker Rückhalt: Sebastian Mielitz (Bild: Imago)

Das Viktoria-Geschenk

Acht Minuten nach dem Seitenwechsel hatte Risse die erste gute Chance der zweiten Halbzeit. Beim Schuss aus 20 Metern, der knapp am Pfosten vorbeistrich, wäre Mielitz aber wohl zu Stelle gewesen. Auf der anderen Seite nahm Wegner das zweite große Geschenk der Viktoria-Defensive dankend an. Der Stürmer spritzte bei einem viel zu laschen Rückpass von Simon Stehle dazwischen, umkurvte Voll und schob zum Führungstreffer des VfB ein (56.). Es war das vierte Saisontor des 33-Jährigen – alle erzielt in den vergangenen vier Spielen.

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Die Freistoß-Variante

Die Fossi-Auswahl war nun viel besser in den Zweikämpfen, im Kombinationsfluss und damit auch vermehrt in der gegnerischen Hälfte. Eine Freistoß-Variante brachte in der 66. Minute den zweiten VfB-Treffer. Krasniqi spielte auf überraschende Art Wegner an der Strafraumgrenze an, dessen Schuss am Fünf-Meter-Raum von Zietarski unfreiwillig gestoppt und so perfekt für Steurer aufgelegt wurde – der Innenverteidiger, der in der Anfangsphase hinten noch etwas unsicher gewirkt hatte, schob sicher zum 2:0 ein. Der eingewechselte David Philipp hätte für die Kölner verkürzen können, doch sein Kopfball strich knapp am Tor vorbei (71.).

Das Appiah-Handspiel

Ein Elfmeter brachte aber noch einmal Spannung rein. Bei einem gemeinsamen Block-Versuch mit Marten Schmidt sprang Marcel Appiah der Ball an die Hand (79.). Meißner, der den Angriff mit einem vielleicht nicht ganz fairen Einsteigen gegen Kebba Badjie eingeleitet hatte, ließ Mielitz vom Punkt keine Chance (80.). Mit Glück und Geschick brachten die Oldenburger den knappen Vorsprung aber über die Zeit.

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Das Test-Derby

Weiter geht’s für den VfB schon am Dienstag mit einem Testspiel. Um 18 Uhr trifft das Team von Fossi auf dessen Ex-Club VfL Oldenburg. Der Stadtrivale hatte schon am Donnerstag in einem vorgezogenen Oberliga-Spiel zu Hause den Lüneburger SK mit 2:0 bezwungen. Angepfiffen wird das Test-Derby um 18 Uhr auf dem Trainingsgelände des VfB im Sportpark Dornstede. Am kommenden Samstag (14 Uhr) steht das nächste Drittliga-Heimspiel auf dem Programm. Zu Gast ist im Marschwegstadion ab 14 Uhr Zweitliga-Absteiger Erzgebirge Aue (10 Spiele/6 Punkte), der am Freitag durch ein 3:0 gegen den SV Meppen seinen ersten Saisonsieg gefeiert hatte.

Die Aufstellung

VfB Oldenburg: Mielitz - Ndure, Appiah, Steurer, Plautz - Zietarski, Krasniqi (71. Schmidt) - Möschl (81. Knystock), Starke (89. Kaissis), Badjie (89. Herbst) - Wegner (81. Hasenhüttl).

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Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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