OLDENBURG - In sieben Partien der Fußball-Kreisklasse setzten sich am Wochenende die Favoriten durch.

VfL Oldenburg III - Schwarz-Weiß Oldenburg II 1:0. Gegen die tief stehenden Gäste tat sich der Favorit schwer. Erst ein Sonntagsschuss von Dirk Schönfelder brachte den erhofften Sieg. „Wir waren heute einfach ideenlos“, ärgerte sich VfL-Betreuer Peter Budde.

SV Neuenwege - SV Ofenerdiek II 2:0. Die Zuschauer sahen im Kellerduell keine spielerische Offenbarung, dafür aber Kampf, Leidenschaft und einen verdienten Sieg des SVN, der den Abstand zum Abstiegsplatz auf vier Punkte vergrößerte. „Unsere Abwehr stand heute sicher“, lobte SVN-Trainer Carlo Bernart.

Polizei SV - FC Medya II 6:1. Der PSV hatte gegen einen personell angeschlagenen Gegner leichtes Spiel. Zudem stand Medya schließlich nur zu Neunt auf dem Feld, nachdem Sükrü Tekce (Verletzung) und Tarik Akbas (Platzverweis) ausfielen. „Wir sind als Mannschaft aufgetreten und haben in der Höhe verdient gewonnen“, sagte PSV-Trainer Uwe Ropers.

1.FC Ohmstede II - SV Eintracht II 1:0. Nachdem Eintrachts Maik Mühl eine Großchance zur Gästeführung vergeben hatte, entschied Karsten Schütze das Derby in der 48. Minute. FCO-II-Trainer Jörg Nauenburg sah jedoch einen verdienten Sieg seiner Elf, den der Gästekeeper in Grenzen hielt.

BW Bümmerstede II - FC Ohmstede III 4:0. Einen ungefährdeten Sieg erspielte sich die Bümmersteder Reserve, und das bei 50-minütigem Unterzahlspiel: Bastian Darsow sah Gelb-Rot. „Wir haben nach der Pause auf Konter gebaut und einen verdienten Sieg eingefahren“, sagte BWB-Trainer Jörg Rütemann.

Tura 76 - VfL Oldenburg IV 3:5. Ein reines Kampfspiel sahen die Zuschauer am Niedersachsendamm – und einen rätselnden Tura-Trainer. „Ich weiß nicht, warum wir uns jedes Mal durch haarsträubende Fehler selber schlagen“, sagte Rene Noelle. Positiv war lediglich, dass seine Elf in Unterzahl zwei Tore erzielte.

GVO Oldenburg - TuS Bloherfelde 2:1. Die Osternburger zeigten phasenweise „die beste Saisonleistung“, sagte GVO-Trainer Thomas Absolon. „Über eine höhere Niederlage hätten wir uns auch nicht beschweren dürfen“, so TuS Trainer Andre Löhner.