Oldenburg-Land/Delmenhorst - Während der Ahlhorner SV am Samstag eine 0:2-Niederlage gegen den VfR Wardenburg einstecken musste, schossen am Sonntag der SV Achternmeer und der Harpstedter TB ihre Gegner mit je fünf Toren vom Platz.
Ahlhorner SV - VfR Wardenburg 0:2
Einen sogenannten gebrauchten Tag erwischten die Gastgeber am Samstagnachmittag. Mit einem Sieg wollten die Ahlhorner sich über in der Tabelle einnisten, doch daraus sollte nichts werden. Lukas Menke war der Spielverderber, mit seinem Doppelpack in der 39. und 44.Minute stellte Menke schon vor der Pause den Endstand her. „Es war eigentlich ein typisches 0:0-Spiel“, stellte ASV-Coach Liridon Stubbla fest, der ein „hitziges, zerfahrenes Derby“ gesehen hat. „Es gab viele Unterbrechungen, viele kleine Fouls und Chancen waren Mangelware. Am Ende haben zwei Tore nach Standardsituationen das Spiel entschieden. Für die zweite Hälfte hatten wir uns viel vorgenommen, aber wir hätten noch drei Stunden spielen können, ohne das wir war geholt hätten“.
Sören Heeren (Wardenburg): „Es war von beiden Seiten ein schwaches Spiel. Zwei gute Standards haben gereicht und wir haben keinen Torschuss zugelassen“.
SV Achternmeer - VfL Wildeshausen II 5:1
Das Wort Wiedergutmachung passte an diesem Wochenende einwandfrei zum SV Achternmeer. Nach der 0:5-Auftaktniederlage vergangene Woche in Wardenburg, drehten die Gastgeber gegen Wildeshausen II den Spieß einfach um. Rune Schneider erzielte in der 7.Minute das 1:0, auf die die Gäste in der 18.Minute die Antwort parat hatten. Ian Tjerk-Lasse Tappe gelang der Ausgleich. Zwischen der 20. und 45.Minute ging es dann richtig rund im Bund. Rune Schneider gelang mit seinem zweiten Treffer das 2:1 (20.), erhöhte in der 27.Minute auf 3:1, sein dritter Treffer und Philip Pöpken markierte in der 32.Minute das 4:1. Sven Hörnlein wurde in der 41.Minute mit Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen geschickt, doch das Tat dem Drang der Gastgeber keinen Abbruch. Deniz Akman traf zum 5:1, dem Endstand vor der Pause. „In der ersten Hälfte waren wir offensiv sehr variabel und agil, haben die Räume genutzt, die Wildeshausen uns geboten hat. Mit dem Platzverweis hat sich das Spiel dann natürlich verändert. Wildeshausen bekam mehr Ballbesitz, aber wir haben konsequent verteidigt. Dazu hatten wir aber auch in ein oder zwei Situation etwas Glück. Insgesamt war es aber ein verdienter Sieg“, sagt SVA-Coach Mario Ranke.
Georg Zimmermann (Wildeshausen):“ Wir sind heute personell auf dem Zahnfleisch gegangen und haben wirklich schlecht gespielt“.
KSV Hicretspor - Harpstedter TB 0:5
Nichts zu holen gab es für die Gastgeber an diesem Nachmittag. Die Gäste machten schon vor der Pause alles klar. Nils Klaassen erzielte einen Doppelpack zum 0:2 (11./17.) und Niklas Fortmann legte ebenfalls einen Doppelpack zum 0:4 drauf (35./42.). Im zweiten Durchgang sorgte Mel Siegenthaler schließlich für den Endstand. „Der Sieg geht in Ordnung, Harpstedt war einfach besser, spielerisch und läuferisch. Mir fehlten auch einige Spieler, aber ich bin sehr positiv angetan, von der Einstellung meiner Spieler, die bis zum Ende alles gegeben haben, um das Ergebnis in Grenzen zu halten“, sagt KSV-Coach Timur Cakmak.
Marcus Metschulat (Harpstedt): „Es war eher ein durchschnittliches Spiel, welches wir deutlich höher hätten gewinnen können“.
