Oldenburg-Land/Delmenhorst - Nur drei von fünf Freitagsspielen der Kreisliga IV konnten ausgetragen werden. Die Partie des VfL Wildeshausen II gegen den TV Dötlingen fiel den widrigen Platzbedingungen zum Opfer. Der KSV Hicretspor konnte keine Mannschaft stellen und musste das Auswärtsspiel beim VfR Wardenburg absagen. In den drei Spielen die stattgefunden haben, brachten klare Sieger hervor. Unter der Woche hat der TV Jahn mit einem Sieg in Wardenburg Platz eins geholt, den sich jetzt der TSV Großenkneten zurückeroberte
TSV Großenkneten - VfL Stenum II 5:0 (3:0)
Völlig überfordert wirkten die Gäste beim Tabellenführer und müssen froh sein, dass sie mit fünf Gegentoren relativ glimpflich davon gekommen sind. Von Beginn an übernahmen die Platzherren das Spiel, ohne aber zunächst Tormöglichkeiten kreieren zu können. Die Abwehr der Stenumer stand zunächst relativ sicher und ließ nichts zu. Doch im weiteren Verlauf agierten die Einheimischer immer druckvoller und der Führungstreffer schien nur eine Frage der Zeit zu sein. In der neunten Minute war der Bann gebrochen, als Großenknetens Torjäger Mattis Asche traf. Die Gäste brachten in der Offensive kaum etwas zustande, konnten aber hin und wieder von Abspielfehlern der Platzherren profitieren, ohne daraus aber etwas zu machen. Elias Menke erhöhte für die Einheimischen mit einem sehenswerten Treffer. Zu diesem Zeitpunkt war die Frage nach dem Sieger schon deutlich beantwortet, zumal die Gäste auch von der Einstellung her den Großenknetern nicht das Wasser reichen konnten. Hätte alle Feldspieler der Stenumer den Einsatz gezeigt, den ihr Trainer Maurice Kulawiak an der Seitenlinie gezeigt hatte, wäre eventuell mehr drin gewesen. Asche erhöhte noch vor der Halbzeitpause mit einem tollen Schuss aus der Drehung und setzte auch nach der Pause den Torreigen fort. Mit zwei weiteren Treffern baute er seine Torquote auf nunmehr 25 Saison Tore aus. Der Tabellenführer zeigte in der zweiten Halbzeit teilweise tolle Kombinationen, ließ aber trotzdem einige weitere Tormöglichkeiten liegen. Tore: 1:0 Mattis Asche (9.), 2:0 Elias Menke (22.), 3:0/4:0/5:0 Asche (44., 65., 80.).
TV Munderloh - TSV Ganderkesee 8:2 (5:1)
. In den ersten zwanzig Minuten verlief die Begegnung „etwas Vogelwild“, wie es Harpstedts Trainer Marcus Metschulat ausdrückte. In dieser Zeit besaßen beide Mannschaften gute Tormöglichkeiten. Allerdings waren es die Platzherren, die ihre entsprechend nutzten. „Die Gäste hatten durchaus Möglichkeiten zum Führungstreffer“, gab Munderlohs Trainer Bendix Schröder zu. Doch nach und nach nahm die Überlegenheit der Platzherren immer mehr zu und sie bauten ihren Vorsprung bis zur Halbzeitpause durch teilweise toll herausgespielte Treffer aus. Ein toller Freistoß zum dritten Tor für Munderloh durch Rasmus Ben Schwartz war nach Aussage von Schröder besonders sehenswert. Zwischenzeitlich hatte Gästespieler Dennis Hasselberg, der immer für Gefahr im Munderloher Strafraum sorgte, den Anschlusstreffer erzielt. In der zweiten Halbzeit hatten die Gäste kaum noch etwas entgegen zu setzen und kassierten weitere Gegentore. „Der Sieg war am Ende auch in der Höhe klar verdient“, freute sich Munderlohs Trainer. Tore: 1:0/2:0 Simon Punke (9., 13.), 2:1 Dennis Hasselberg (18.), 3:1 Rasmus Ben Schwartz (26.), 3:2 Pascal Zoll (31.), 4:2 Hendrik-Mattes Büttner (35.), 5:2 Schwartz (44.), 6:2 Maximilian Pieper (69.), 7:2 Christopher-Lee Flore (71.), 8:2 Fynn-Anton Hechler (86.).
Harpstedter TB - TV Falkenburg 7:0 (3:0)
„In der Anfangsphase der Begegnung haben wir uns sehr schwer gegen Falkenburg getan. Obwohl wir gute Gelegenheiten besaßen, wurde diese häufig nicht zu Ende gespielt. Außerdem war unser Passspiel zu ungenau“, bemerkte Harpstedts Trainer Marcus Metschulat. Erst als der Bann durch den Führungstreffer vom dreifachen Torschützen Niklas-Marvin Fortmann gebrochen war (37.), lief das Spiel der Platzherren besser. Von da ab übernahmen die Einheimischen das Ruder und trafen bis zur Pause noch zweimal. In diesem Rhythmus schien es auch nach dem Seitenwechsel weiter zu gehen, denn nach Wiederanpfiff klingelte er noch zweimal im Kasten der Gäste. „Doch danach hatten wir ein bisschen Sand im Getriebe“, bezeichnete Metschulat die kurze Schwächephase seines Teams. Doch diese war nur von vorübergehender Dauer ehe durch zwei weitere Tore das Endergebnis hergestellt wurde. „Der Sieg ist klar verdient. In der zweiten Halbzeit hatten wir bis auf die kurze Phase gefühlte neunzig Prozent Ballbesitz“, resümierte Metschulat nach Spielende. Tore: 1:0 Niklas-Marvin Fortmann (37.), 2:0 Jannis Bunzel (42.), 3:0 Fortmann (43.), 4:0/5:0 Marik Landgraf (50., 54.), 6:0 Moritz Bätcher (66.), 7:0 Fortmann (86.).
