OLDENBURG - Ihre große Klasse haben Sei Kam Chow und Sebastian Frey bei den Kata-Landesmeisterschaften zum wiederholten Male unterstrichen. Die Judoka von SW Oldenburg und ihr Partner vom Polizei SV sicherten sich bei den Titelkämpfen in Bassen bei Oyten in zwei Disziplinen Platz eins.

„Mit diesem Doppelsieg erreichten sie ihre sechste Doppelmeisterschaft in Folge“, freut sich Trainer Kurt Teller über die Leistung seiner Schützlinge, die mit ihrer Wettkampf-Kata „Katame no kata“ (Form der Bodenkampftechniken) mit großem Punktvorsprung Rang eins belegten und später in der „Ju no kata“ (Form der Geschmeidigkeit) ebenfalls ganz vorne lagen.

„Unsere Arbeit am Kata-Stützpunkt Oldenburg zahlt sich aus“, sagt Teller zu dem Erfolg, dass gleich drei von fünf Titeln sowie eine Bronzemedaille an Teams aus Oldenburg gingen. Neben Sei Kam Chow und Sebastian Frey holten auch Conny Otterbein und Wiebke Hannemann Gold. Die beiden SWO-Trainerinnen, die zum dritten Mal auf Landesebene antraten, waren mit der anspruchsvollen Kata „Kodokan Goshin Jutsu“ (Form der modernen Selbstverteidigung) angetreten. „Technisch stark verbessert demonstrierten sie Angriff und Abwehr sehr sauber und mit gutem Timing“, urteilt Teller und ergänzt: „Die Goldmedaille war Lohn für viele konzentrierte Übungseinheiten.“

Auch Neele Kretschmer und Annika Deharde präsentierten zum dritten Mal auf Landesebene ihr Können. Das junge PSV-Team startete in der Kata „Nage no kata“ (Form des Werfens), zeigte sich weiter verbessert und verpasste mit seiner gekonnt vorgetragenen Kata letztlich nur knapp den zweiten Platz.

„Sebastian Frey und Sei Kam Chow sind seit Jahren eine ,Bank’. Besonders gefreut habe ich mich über die beiden Nachwuchs-Teams. Sie sind sehr souverän aufgetreten und haben eine gute Wettkampfleistung gebracht“, resümiert Teller. Bereits in drei Wochen stehen vom 1. bis 3. Juni die Titelkämpfe auf Bundesebene in Verl (Nordrhein-Westfalen) auf dem Programm. „Nun gilt es, erkannte technische Schwachstellen im Training abzuarbeiten und die Teams auf die deutschen Kata-Meisterschaften vorzubereiten“, blickt Teller voraus.