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NWZonline.de Sport

Auf dem richtigen Fuß ins Ziel kommen

22.03.2019

Oldenburg Vor zwei Jahren habe ich mir meine letzten Laufschuhe gekauft – ohne mir wirklich Gedanken darüber zu machen, worauf ich bei der Wahl zu achten habe. Dabei gibt es viel zu beachten. Denn ein guter Schuh garantiert noch lange kein richtiges Laufen, erklärt mir Helmut Evers von Evers Schuh- und Fußgesundheit in Oldenburg. Bei einer Laufanalyse will er meine Beine und meinen Gang genau unter die Lupe nehmen. Daher fragt er mich vorweg, ob ich Schmerzen oder Probleme beim Laufen habe. Gelegentlich schmerzt es bei längeren Trainingseinheiten im linken Knie, gebe ich zu. Darauf will der Geschäftsführer nach der Analyse weiter eingehen.

Das Ziel der Laufanalyse: Fehlstellungen und falsche Belastungen erkennen und diesen mithilfe von Sporteinlagen und gezielten Übungen entgegenwirken. Eine Liste mit den potenziell richtigen (Traum)-Laufschuhen soll die Analyse auch ergeben. Dafür begebe ich mich in das hauseigene Lauflabor des Geschäfts in Oldenburg.

Zu Beginn markiert Evers meine Kniescheiben und –kehlen, sowie meine Achillessehne und die Wadenmuskulatur mit einem Stift. „So kann ich beim Test auf dem Laufband die Beinwinkel messen und erkennen, ob du nach innen oder außen läufst“, sagt er. Einen ersten Eindruck von meinem Gang bekommt der gelernte Orthopädieschuhmachermeister und Sensomotorik-Therapeut bereits, als ich mich auf das Laufband begebe. Seit 1995 führt er Laufanalysen in dem Geschäft an der Alexanderstraße durch, erklärt er mir, als er langsam die Geschwindigkeit des Laufbands erhöht. Zum dritten Mal unterstützt er das Lauf-geht’s-Programm. Aus Erfahrung sagt er, kämen die Teilnehmer am Anfang ohne Vorerfahrung hierher oder aber, wenn sie nach der Hälfte des Trainings feststellen, dass etwas wehtun würde.

Drei Kameras zeichnen von der Seite, von vorn und von hinten meinen Lauf auf. „Im Anschluss können wir den Lauf analysieren.“ Also laufe ich mehrere Runden barfuß und einige mit meinen alten Laufschuhen. Danach stehen noch zwei weitere Tests aus. Einmal das Scannen der Füße, um ein Abbild von meiner Fußunterseite zu bekommen und den Belastungstest. Dabei trete in der Mitte auf eine Druckplatte. Am Computer entstehen Abdrücke, die zeigen an welchen Stellen ich beim Auftreten belaste. „Der rechte Fuß ist stärker belastet beim Gehen, als der linke. Das ist nichts Ungewöhnliches. Meistens hat man ein stärkeres Bein.“

Auf den Aufzeichnungen wird außerdem deutlich, dass ich einen Senk- und Knickfuß habe und meine alten Laufschuhe diesen nicht ausgleichen. Meine Hüfte kippt dadurch beim Laufen und steht nicht gerade. Daher kommen auch die Schmerzen in den Knien, erklärt Evers mir. Maßangefertigte Aktiveinlagen sollen meine Füße stabilisieren und den Gang begradigen. Diese werden in der Werkstatt gefräst. Eine Liste mit Übungen für zu Hause gibt’s noch obendrauf. Dann kann der 29. April, der offizielle Startschuss für die erste Lauf-Geht’s-Woche, ja kommen.

Für Lauf-Geht’s-Teilnehmer bietet Evers Schuh- und Fußgesundheit einen Rabatt von zehn Prozent auf einzelne Laufanalysen und Einlagen an. Wer die mittlere oder große Analyse macht und dazu Einlagen anfertigen lässt, bekommt einen Gesamtrabatt von 20 Prozent.

Nathalie Langer Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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