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NWZonline.de Sport

Von 0 auf 21 Kilometer in nur sechs Monaten

21.10.2019

Oldenburg Es ist die größte gesundheitsorientierte Laufveranstaltung in ganz Deutschland. Das hat „Lauf geht’s“ in Oldenburg auch in diesem Jahr wieder bewiesen – mehr als 250 Teilnehmer der Aktion haben sich am Sonntag dem Halbmarathon gestellt, mehr als 70 Läufer sind im Rahmen von Lauf geht’s über die 10-Kilometer-Distanz gestartet. Hinzu kommen die rund 40 Trainer. Gut 360 Personen waren mit Lauf geht’s somit auf der Strecke rund um die Oldenburger Innenstadt unterwegs.

Bereits im vergangenen Jahr hat Manfred Bestenbostel aus Ganderkesee an der Aktion teilgenommen. Der 77-Jährige ist damals den Halbmarathon gelaufen, dieses Jahr startete er regulär über zehn Kilometer. „Einmal ein Halbmarathon reicht“, sagt er mit einem Lächeln. „Seit meiner Teilnahme an der Aktion im vergangenen Jahr laufe ich regelmäßig“, berichtet Bestenbostel.

Am Ball bleiben will auch Lena Seidel aus Oldenburg. „Ich habe mit Lauf geht’s angefangen zu laufen und bin in den letzten Monaten definitiv fitter geworden. Es macht viel mit einem – Körper, Geist und Seele sind positiv gestärkt“, urteilt die 34-Jährige.

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Neben den Läufern waren zudem etwa 40 Lauf-geht’s-Trainer dabei, die den Teilnehmern auch zeitlich eine Orientierung boten. Bei den Trainern handelt es sich um erfahrene Läufer, die ihre jeweilige Distanz in etwa in einer bestimmten Zeit laufen. So können sich die Teilnehmer an das Tempo des jeweiligen Trainers anpassen.

Überglücklich zeigte sich nach dem Zieleinlauf Guido Gast aus Wardenburg. „Im April habe ich es nicht mal geschafft, zwei Minuten am Stück zu laufen“, resümiert der 57-Jährige. Nun ist er zehn Kilometer in 90 Minuten gelaufen – trotz Zerrung und Zeckenbiss. „Mein Ziel ist es, die zehn Kilometer in unter 80 Minuten zu schaffen“, richtet er den Blick nach vorne.

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„Es ist schon ein enormer Unterschied, was man auf einmal kann“, fand Birgit Kollmann. „Ich bin mit Lauf geht’s angefangen zu laufen und habe vorher überhaupt keinen Sport gemacht“, gibt die 52-jährige Tweelbäkerin zu. „Zwischen Kilometer sieben und acht war es am Schlimmsten, auf einmal hatte ich schwere Füße“, schmunzelt sie. Die schweren Füße hat sie sich raus gelaufen und am Ende überwog auch bei ihr die unbändige Freude über das Erreichte.

Über die tolle Unterstützung entlang der Strecke freute sich Roswitha Weiß. „Die Leute haben einem einen richtigen Schub gegeben“, meinte die 59-jährige Oldenburgerin, die erstmals bei einem Halbmarathon an den Start gegangen war. „Ich dachte ich laufe etwa drei Stunden und habe es in zweieinhalb Stunden geschafft“, freute sie sich.

Eins haben viele Teilnehmer gemein: Sie alle wollen in Zukunft nicht mehr auf den Sport verzichten.

Daniel Schumann Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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