OLDENBURG - Der Oldenburg-Marathon zieht die Läufer-Massen an: Die Organisatoren der Veranstaltung am Sonntag, 16. Oktober, rechnen mit einer Rekordbeteiligung. Im letzten Jahr hatten über 3600 Läuferinnen und Läufer für den City-Lauf und Oldenburg Marathon gemeldet, knapp 3000 kamen bei den fünf Läufen ins Ziel. Wegen des schlechten Wetters waren nicht alle angetreten.
Ein so großes Läuferfeld wie bei dem gemeinsamen Massenstart der Läufe über die 10 km, den Halbmarathon (21 km) und den Marathon (42,195 km) hat es in der Region noch nie gegeben. Um 10 Uhr fällt der Startschuss am Pulverturm. Das Ziel ist auf dem Schlossplatz.
Seit der Erweiterung des klassischen City-Laufes um den Halbmarathon und Marathon im vergangenen Jahr ist das Oldenburger Rennen auf Platz sieben der Rangliste der niedersächsischen Läufe vorgerückt. Es erreicht aber noch nicht die Teilnehmerzahlen der Klassiker in Hannover und Braunschweig, des Celler Wasa-Laufs oder dem Rennen Wilstedt bei Nacht.
Wir sind angetreten, einen Stadtmarathon in Oldenburg zu etablieren. Ein erster Schritt ist gemacht. Das wollen wir ausbauen, sagt Ralf Heinzel vom Oldenburger Marathonverein.
Die 10 km werden traditionell rund um die Wallanlagen gelaufen. Der Halbmarathon und Marathon führen über die Drehscheibe am Pferdemarkt in den Stadt-Osten bis hinter die Weser-Ems-Halle, im Norden bis zur Lambertistraße, im Westen bis zum Hörneweg und dann zurück in die Innenstadt.
Vor allem bei den Männern gab es über die 10 km stets spannende Duelle und herausragende Siegerzeiten. Rekordsieger ist der für die LG Braunschweig startende Oldenburger Lehrer Georg Diettrich mit elf Siegen. Er lief 1999 seine Bestzeit auf der Straße mit 29:52 Minuten.
Erster Sieger 1986 war Karl-Friedrich Kinast aus Friesoythe (31:21), der für den DSC Oldenburg lief. 1993 gewann Lutz Lohse (DSC) in 31:02 Minuten. Er trat bei allen 25 City-Läufen an und lief die 10 km jedes Mal unter 35 Minuten. 2009 setzte sich Stephan Immega (LG Harlingerland) in 31:17 Minuten gegen Diettrich durch. 2010 gewann Johannes Raabe (LG Hannover) vor Immega und Diettrich.
Für die meisten Freizeitläufer aber gilt das Motto: Mitmachen ist wichtiger als gewinnen. Wir rechnen mit guter Stimmung und vielen Zuschauern im Start- und Zielbereich, am Pferdemarkt und an der Strecke, sagt Veranstalter Dirk Spekker.
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