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NWZonline.de Sport

Regatta Auf Dem Atlantik: Oldenburger Boris Herrmann probt für Weltumsegelung

03.07.2020

Oldenburg /Les Sables D’olonne Der aus Oldenburg stammende Weltumsegler Boris Herrmann startet in das letzte große Testrennen vor seiner Vendée-Globe-Premiere im Herbst. Der Wahl-Hamburger, der im Vorjahr Klimaaktivistin Greta Thunberg über den Atlantik gebracht hatte, startet am Samstag (15.30 Uhr) mit der umgebauten „Seaexplorer – Yacht Club de Monaco“ bei der neuen Atlantik-Regatta Vendée-Arctique-Les Sables d’Olonne.

Vater geworden

Der Kurs ist ungewöhnlich. Los geht es in Les Sables d’Olonne an der französischen Atlantikküste. Von dort segeln die 22 Teilnehmer nach Norden bis vor die isländische Küste an den Polarkreis, ehe die Route nach Süden bis zu den Azoren und von dort zurück nach Les Sables d’Olonne führt. Der Sieger wird vermutlich zehn Tage für die etwa 3570 Seemeilen (ca. 6610 km) lange Strecke benötigen.

„Wir segeln durch Regionen, die wir neu entdecken, für uns ist es eine spannende Generalprobe mit dem umgebauten Boot“, sagte Herrmann. Bis zum Start wird Herrmann nur sechs Trainingstage in diesem Jahr absolviert haben. Die Geburt von Tochter Marie-Louise am 13. Juni in Hamburg und die Corona-Krise hatten auch die Zeitpläne des 39-Jährigen und seiner Konkurrenten stark beeinflusst.

Umgebautes Boot testen

Nach Angaben des Veranstalters ist dies die erste internationale Regatta seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie. Alle Teilnehmer der Atlantik-Prüfung müssen sich an diesem Freitag einem Corona-Test unterziehen. Sollte eine der vier Skipperinnen, der 18 Männer oder Teammitglieder positiv getestet werden, darf das Team nicht starten. Die Testergebnisse gibt es kurz vor Start. „Ich esse nicht in Restaurants, ich schüttle keine Hände. Sonst arbeiten wir wie gewohnt. Ich bin guter Dinge, das alles klappt“, sagte Herrmann.

Herrmann nutzt das Rennen zur Vorbereitung auf die Weltumseglungs-Regatta Vendée Globe, die im November in Frankreich startet und an der er als erster Deutscher teilnimmt. Während es bei dem anstehenden Rennen für einige noch um die Vendée-Qualifikation geht, hat Herrmann diese Hürde schon genommen. Er will vor allem sein Boot mit den neuen Tragflächen testen. Und ein Ziel eint alle: „Bloß nicht den Vendée-Start mit Bruch gefährden.“

Thunberg war an Bord

Sowohl bei dem am Samstag beginnenden Rennen als auch bei der Vendée Globe segelt Herrmann mit der „Seaexplorer“. Dies ist die 60 Fuß (18,3 Meter) lange Yacht, die bislang den Namen „Malizia“ trug. So hatte das Boot auch geheißen, als Herrmann damit im Sommer 2019 die Klimaaktivistin Thunberg von Südengland nach New York gebracht hatte.

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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