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NWZonline.de Sport

Diese Ex-Oldenburger spielen in 3. Liga

21.08.2019

Oldenburg Immer wieder nutzen Talente den Oldenburger Fußball, um den Sprung in den Profibereich zu schaffen. Prominentestes Beispiel ist aktuell sicher Kai Pröger. Von 2012 bis 2014 lief er in der Regionalliga für den VfB Oldenburg auf, seit dieser Saison kickt er mit dem SC Paderborn in der Bundesliga und stand beim Saisonstart bei Bayer Leverkusen (2:3) sogar in der Startelf. Pröger hat den ganz großen Schritt geschafft – der klassische Weg aber ist, sich für die 3. Liga zu empfehlen. Sieben Spieler, die früher in Oldenburg aktiv waren, tragen in dieser Saison das Trikot eines Drittligisten.

Der gebürtige Oldenburger wurde in der Jugend des VfB groß und schaffte 2013 direkt den Übergang aus der A-Jugend in die Erste. Zwei Jahre später zog es ihn erstmals in die 3. Liga zu Hansa Rostock, wo er aber nur ein Jahr blieb und danach zu Viktoria Köln wechselte. Wiederum nur ein Jahr später war Gottschling zurück in der Region, heuerte beim Regionalligisten SSV Jeddeloh an. Nach einer ordentlichen ersten Saison am Kanal gab es Unstimmigkeiten zwischen Spieler und Verein, Gottschling ging zurück zu Viktoria Köln. Mit den Rheinländern stieg der 25-Jährige im Sommer in die 3. Liga auf – und kam nun gut in die neue Spielzeit. Die Kölner haben bereits sieben Zähler geholt, für einen Aufsteiger eine gute Ausbeute. Gottschling stand in allen Partien in der Startformation und bereitete bereits zwei Tore vor – unter anderem am vergangenen Wochenende beim 3:3 gegen seinen früheren Arbeitgeber Hansa Rostock.

Der gebürtige Wilhelmshavener spielte in der Jugend für den VfB Oldenburg – und hat seitdem einige Stationen in seinem Fußballer-Leben mitgemacht. Über den BV Cloppenburg und SV Wilhelmshaven ging es zunächst zum FC Oberneuland und von dort aus zurück in seine Heimatstadt. 2013 zog es den heute 30-Jährigen dann zum 1. FC Magdeburg, wo Puttkammer vier Jahre blieb. Seit Sommer 2017 spielt der Innenverteidiger für den SV Meppen. Dort ist er als Stammspieler absolut gesetzt, stand in allen fünf Saisonspielen von Beginn an auf dem Platz und bereitete einen Treffer vor.

Die vergangenen zwei Jahre stand der aus A-Jugend des JFV Nordwest hervorgegangene Innenverteidiger in der Abwehrkette des VfB Oldenburg – und machte schon früh keinen Hehl aus seinen großen Ambitionen. „Wir setzen voll auf die Karte Fußball“, sagte er im NWZ-Gespräch mit seinem Bruder Efkan, der im Sommer vom VfL zum VfB ging. Im Profibereich ist er mit erst 20 Jahren nun angekommen, läuft in der 3. Liga für Preußen Münster auf. Für seinen neuen Club wurde er immerhin in zwei der ersten fünf Begegnungen eingewechselt.

Zweifellos ist er der Oldenburger, der in seiner Fußballer-Laufbahn bisher am meisten erlebt hat – wenn auch nur im Training. Der gebürtige Oldenburger wurde in der Jugend des VfL groß, ging in der U 17 bereits den Schritt zu Werder Bremen, zog nach der A-Jugend weiter zu Bayern München. Dort spielte er eigentlich in der Reserve, trainierte aber oft mit Robert Lewandowski und Co. zusammen. 2018 wechselte er zu Hannover 96 zurück in den Norden. Weil er sich beim Zweitligisten nicht durchsetzen konnte, ist er nun für ein Jahr an den MSV Duisburg in die 3. Liga ausgeliehen worden. Weinkauf ist dort gesetzt, blieb in fünf Begegnungen zweimal zu Null und steht dank vier Siegen mit dem MSV auf Platz zwei der Liga.

Für ein halbes Jahr wagte der bis zur U 17 beim VfB Oldenburg spielende Linksverteidiger das Abenteuer Eredivisie. In der höchsten niederländischen Liga spielte der Sohn von Meppen-Trainer Christian Neidhart von Januar dieses Jahres an für den FC Emmen, konnte sich trotz einiger Kurzeinsätze aber nicht behaupten. Zuvor hatte er beim VfL Osnabrück, Schalke 04 II und SF Lotte unter Vertrag gestanden. Nun ist der 24-Jährige bei Hansa Rostock zurück in der 3. Liga – allerdings noch nicht so ganz. Aufgrund eines Knochenödems verpasste Neidhart große Teile der Vorbereitung und hat in dieser Saison noch keine Minute auf dem Platz gestanden.

Ebenfalls bei den Rostockern steht seit dieser Spielzeit Frederik Lach im Aufgebot. Mit 19 Jahren wechselte er 2016 aus der A-Jugend des VfL Bochum zum VfB Oldenburg – und war damals bereits umworben. „Er hatte auch Möglichkeiten, in die 3. Liga zu wechseln“, berichtete der frühere VfB-Sportdirektor Ralf Voigt. Lach jedoch nahm den Umweg über Oldenburg, nach zwei Jahren zog er weiter zu Wattenscheid 09 (ebenfalls Regionalliga) und schloss sich nun in diesem Sommer Hansa an. Dort kämpft er gleichwohl noch mit Anlaufproblemen, hat genau wie Neidhart noch keine Liga-Minute absolviert.

Pelle Hoppe

Ex-Oldenburger Nummer sieben in dieser Reihe ist Pelle Hoppe. Der in Varel geborene Mittelstürmer spielte in der Jugend zunächst für den VfL Oldenburg, ging aber bereits im Alter von zwölf Jahren den Schritt in die Jugend von Werder Bremen. Dort durchlief er alle Jugendmannschaften und spielte bis zum Sommer dieses Jahres in der Reserve in der Regionalliga. Jetzt trägt der 20-Jährige das Trikot des Chemnitzer FC und kam in vier der fünf Saisonpartien zu Kurzeinsätzen.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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