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NWZonline.de Sport

Lachend beim Halbmarathon ins Ziel

25.09.2019

Oldenburg Gespannte Gesichter blickten zu Wolfgang Grandjean, dem Erfinder von Lauf geht’s, auf. Fünf Monate lang haben mehr als 500 Teilnehmer bei der NWZ-Gesundheitsaktion trainiert und sich auf den Halbmarathon in Oldenburg vorbereitet. In weniger als vier Wochen soll sich zeigen, ob sich die Mühen gelohnt haben.

„Macht euch jetzt keinen Stress in den letzten Wochen. Ihr packt das alle“, nahm Wolfgang Grandjean bei seinem Vortrag über die Vorbereitung auf den großen Lauf vorweg. In den nächsten zwei Wochen warten noch einige lange Läufe auf die Teilnehmer. Und danach?

Ernährung vor dem Lauf

„Dann beginnt die sogenannte Tapering-Phase. Wir reduzieren das Training in den letzten zwei Wochen, um den Körper vorzubereiten“, sagte Grandjean. Das funktioniere auch über die Ernährung. Gerade in den letzten zehn Tagen vor den 21 Kilometern müssten die Wasser- und Kohlenhydratspeicher aufgefüllt werden. „Ihr könnt ruhig mehr Brot und Nudeln essen oder euch einen Nachtisch aus Datteln oder Pflaumen gönnen“, sagte der Lauf-geht’s-Erfinder. „Vergesst aber nicht ausreichend Eiweiß zu essen.“ Auch einige Ernährungstipps für den großen Tag hielt er parat.

Als Frühstück – mindestens zwei Stunden vor Startschuss – empfahl er ein Dinkelbrötchen mit Quark. Als Snack eine gute halbe Stunde vor dem Lauf riet er zu einer Banane. „Das schützt vor Muskelkrämpfen. Lauft bloß nicht mit leerem oder zu vollem Magen.“

Auch vor zu schnellem Loslaufen warnte Grandjean. „Reiht euch weiter hinten ein. Wenn ihr am Ende noch die Kraft habt, könnt ihr noch einmal durchstarten.“ Mit dem letzten Spurt sollte man nicht zu schnell anfangen.

Letzte Kilometer wichtig

„Die letzten drei Kilometer entscheiden sich im Kopf. Redet euch nicht ein, dass ihr das nicht schafft.“ Die langen, langsamen Läufe hatten die Teilnehmer richtig auf die Distanz vorbereitet. Für den letzten Schub an Motivation berichteten Teilnehmer von ihren Erfahrungen. Anne Drees, eine ehemalige Teilnehmerin, erzählte, dass sie durch Lauf geht’s das Laufen für sich entdeckt und auch 20 Kilogramm abgenommen habe. Swaantje Fooken, eine Teilnehmerin aus der diesjährigen Aktion, berichtete, dass sie durch das Programm einen Partella-Sehnen-Riss in den Griff bekommen hätte. „Ich will unbedingt am 20. Oktober starten“, sagte Fooken. Auch drei Trainer Torsten Iverssen, Andreas Kuhlen und Ina Harms gaben Tipps für ihre Läufer. „Fangt nicht zu schnell an, achtet auf eure Ernährung und – ganz wichtig – kommt lachend ins Ziel“, sagten sie.

Strecke vorgestellt

Die Strecke und den Ablauf am 20. Oktober stellten dann Ralf Lange, Dirk Spekker und Matthias Gerken vom Organisationsteam des Marathons vor. Mehr als 6000 Läufer erwarten sie insgesamt, davon mehr als 1200 beim Halbmarathon. „Die Läufer sind vor und nach dem Lauf bestens versorgt. Es gibt genügend Stationen mit Essen und Trinken“, so Lange. Es wird keine Steigungen auf der Strecke geben.

„Vergesst am Ende nicht eure Siegerpose. Das Gefühl, wenn ihr ins Ziel kommt, ist unvergesslich“, schloß Wolfgang Grandjean seinen Vortrag.

Die letzten Zweifel hat er den Teilnehmern offenbar genommen. „Ich bin stolz, bis hierhin gekommen zu sein und bin voller Vorfreude auf den Halbmarathon“, sagt Teilnehmerin Sylke Müller-Hartkens nach dem Vortrag voller Zuversicht.

Nathalie Langer Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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