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NWZonline.de Sport

Grenzen überschritten

07.01.2019

Oldenburg Es ist nicht das erste Mal, dass sich Franck Ribéry ein böses Foulspiel leistet. Dem kleinen Franzosen mit der kurzen Zündschnur platzt schnell der Kragen – von den Schiedsrichtern in der Fußball-Bundesliga ist er dabei meist verschont geblieben.

Viel schädlicher für den FC Bayern ist aber das Verhalten des Franzosen fernab des Rasens. Eine Sexaffäre mit einer Minderjährigen, ein Streik bei der WM 2010, eine Attacke gegen einen französischen TV-Reporter und nun diese übelsten Beleidigungen in den sozialen Netzwerken – Ribéry hat die Grenze mehrmals überschritten. Und das soll ein Vorbild für junge Fußballer in dem wichtigsten Verein Deutschlands sein? Ok, Ribéry hat eine hohe Geldstrafe erhalten. Aber ist das wirklich genug für einen Fußballer, der etliche Millionen verdient?

Zu den Aussagen von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, der auf der legendären Pressekonferenz die moralische Messlatte („Die Würde des Menschen ist unantastbar“) beim FC Bayern so derart hoch gelegt hatte, passen Ribérys Eskapaden jedenfalls überhaupt nicht. Vielleicht wäre jetzt der richtige Zeitpunkt für den Verein gekommen, um mitzuteilen, dass der im Sommer auslaufende Vertrag mit dem Franzosen nicht verlängert wird.

Lars Blancke
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2033

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