Oldenburg/Obenstrohe - Aufgrund des anhaltenden Regens der vergangenen Tage war der Fußballplatz in Stenum am Sonntag nicht bespielbar. Somit wurde die Bezirksliga-Partie zwischen dem VfL Stenum und RW Sande bereits am Samstag abgesagt. Die Begegnung des TuS Obenstrohe gegen GVO Oldenburg wurde indes angepfiffen. Die Mannschaft von Rainer Kocks musste in Oldenburg jedoch eine unglückliche 0:1-Niederlage hinnehmen.

GVO Oldenburg - TuS Obenstrohe 1:0. Als eine „ärgerliche Niederlage“ bezeichnete Obenstrohes Trainer Rainer Kocks das Spiel gegen den Tabellensiebten. Denn: die Gäste hatten mehr von der Partie, einzig die Chancenverwertung machte am Ende den Unterschied aus. „Wir haben in der ersten Halbzeit das Spiel gemacht und hatten alles im Griff gehabt“, sagte Kocks nach der Partie: „Aber wir haben vorne die Chancen einfach nicht reingemacht.“

In Durchgang zwei wurden die Oldenburger etwas stärker, kamen aber nicht wirklich zwingend vor das Tor der Gäste. Kurz vor Schluss war es dann aber doch soweit: Nach einer Flanke konnte Obenstrohes Tim Stahl den Ball nicht festmachen und das Spielgerät rutschte durch seine Finger hindurch genau vor die Füße von Nicolas Ballschuh (86. Minute), der am zweiten Pfosten einfach nur noch einschieben brauchte.

„Nach hinten raus haben uns auch dann die Kräfte gefehlt“, sagte der TuS-Trainer, dessen Mannschaft sich gegen die Niederlage stemmte: „Ich kann den Jungs ansonsten nichts vorwerfen. Außer, dass sie die Dinger nicht rein machen.“ Für die Obenstroher war es bereits die vierte Niederlage in Folge in der laufenden Saison. Mit sechs Punkten steht das Team von Trainer Kocks derzeit auf dem 13. Tabellenplatz, zwei Zähler vor Eintracht Wiefelstede (4 Punkte), die den ersten Abstiegsplatz belegen.

„Die Jungs sind natürlich niedergeschlagen. Wir stehen schon wieder mit leeren Händen da“, erklärte Kocks. Nun heißt es bereits den Blick auf das kommende Heimspiel gegen den VfB Oldenburg II (Sonntag, 15. Oktober, 15 Uhr) zu richten. „Wir müssen uns da jetzt Spiel für Spiel unten rausziehen“, zeigte sich der Trainer kämpferisch.

Niklas Benter
Niklas Benter Sportredaktion