OLDENBURG - Die EWE Baskets Oldenburg haben das „Endspiel“ um die Playoff-Teilnahme in der Basketball-Bundesliga verloren. Am Sonnabend unterlagen sie vor 3148 Zuschauern in der ausverkauften EWE-Arena den Skyliners Frankfurt 67:75 (29:36).

Damit ist die Teilnahme an der K.o.-Runde nur noch theoretisch möglich, so dass das Heimspiel gegen Ludwigsburg am 28. April das letzte Saisonspiel für die Oldenburger sein wird. Die Hessen dagegen dürfen weiter auf eine Teilnahme hoffen.

18 Minuten lang war das Geschehen geprägt von gegenseitigem Respekt und der Angst, entscheidend in Rückstand zu geraten. Spektakuläre Aktionen waren Mangelware. Kein Team konnte sich bis dahin mit mehr als vier Punkten absetzen. Das gelang erstmals den Gästen, als der starke Jermareo Davidson, den die Baskets kaum in den Griff bekamen, in der Endphase des zweiten Viertels sieben Punkte in Folge erzielte und so für den Pausenstand von 29:36 aus Sicht der Gastgeber sorgte.

Die Anfangsphase des dritten Viertels lief ganz gegen die Baskets. Nach einem unsportlichen Foul von Adam Chubb hieß es sogar 37:48 (26. Minute). In das Oldenburger Spiel schlichen sich jetzt noch mehr Fehler ein, bei den Rebounds blieben die Baskets zu oft nur zweiter Sieger. Als Bobby Brown dennoch zum 45:50 verkürzte, wurde es aber wieder laut in der Arena, in der die Baskets zu Beginn des letzten Viertels 47:52 zurücklagen.

Angetrieben von den Fans steckten die Gastgeber nicht auf und hatten nach 36 Minuten (63:64) wieder den Anschluss hergestellt. Frankfurt aber behielt die Übersicht und konterte – 78 Sekunden vor dem Ende führten die Hessen 71:65. Als die Baskets beim nächsten Angriff den Ball verloren, war die Niederlage perfekt.

Beste Werfer der Oldenburger, die an diesem Mittwoch bei BBC Bayreuth antreten müssen, waren Brown (22 Punkte) und Rickey Paulding (15), bei den Gästen erzielte der überragende Davidson 25 Punkte.

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