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Oldenburger Tischtennis-Derby Feuriger Start – eindeutiges Ende

Andreas Lehmkuhl

Oldenburg - Eindeutig war die Favoritenrolle vor dem ersten Oldenburger Derby in der Tischtennis-Oberliga an den OTB verteilt – noch eindeutiger schien die Übermacht angesichts der Verletzungsprobleme von SWO – aber ganz so eindeutig wie erwartet setzte sich der Turnerbund dann doch nicht durch. Es gab vor allem zu Beginn einige sehr umkämpfte Duelle, am Ende stand allerdings doch ein relativ eindeutiges 9:2 für die Gastgeber zu Buche.

„Ein bisschen schade, das hat dem Derby ein wenig Reiz genommen“, sagte OTB-Spieler Malte Plache mit Blick auf die verletzungsbedingten Ausfälle von Andre Stang und Felix Barrenschee, die die Schwarz-Weißen wegen des zeitgleichen Spiels der Reserve durch Marco Westermann aus der dritten und Khai Lu aus der fünften Mannschaft kompensierten. Trotz der zusätzlichen Schwächung der Gäste, die am Vortag 3:9 beim TuS Lutten verloren hatten, kamen die 60 Zuschauer beim Derby auf ihre Kosten.

Schon im Doppel ging es feurig zu. Andy Römhild und Nico Schulz gewannen zwar klar gegen die taktisch als Doppel eins aufgestellten Westermann und Lu. Plache und Justus Lechtenbörger unterlagen aber Benjamin Ohlrogge und Daniel Bock im fünften Satz. Zudem setzten sich die OTB-Routiniers Wang Yan­sheng und Nicolai Popal erst nach einem 1:2-Rückstand gegen Philipp Flörke und Hendrik Z’dun durch.

Flörke variiert geschickt

Auch in den ersten Einzeln leisteten die Schwarz-Weißen den Hausherren Widerstand und verloren drei der ersten vier Partien erst im Entscheidungsdurchgang. Dabei war Römhild konstanter als Z’dun, Wang Yansheng fand gegen Flörke erst nach einem 1:2-Rückstand in sein Platzierungs-Spiel.

Spektakulär war auch die Partie des im Sommer von SWO zum Turnerbund gewechselten Schulz gegen seinen ehemaligen Teamkollegen Ohlrogge und dessen Ballonabwehr. Nur Satz fünf wurde mit mehr als zwei Punkten Differenz entschieden.

Das Highlight aus Sicht der Gäste war dann der 3:1-Sieg von Flörke gegen Ex-Bundesligaspieler Römhild, in dem die Nummer eins von SWO immer wieder geschickt zwischen spinnigen und knallharten Rückhandbällen variierte.

Alle anderen Partien gewann aber der OTB souverän, siegte am Ende ungefährdet und kletterte an die Tabellenspitze. „Das Ergebnis dürfte in Ordnung gehen“, fand Plache und ergänzte: „Bei uns war Nico sehr stark, Hut ab auch vor Philipps Leistung.“ Gästekapitän Ohlrogge war ebenfalls zufrieden: „Ich hatte mit etwa sieben Satzgewinnen gerechnet, nun waren es doppelt so viele“, meinte er.

Tags zuvor hatte Flörke aus beruflichen Gründen das Spiel in Lutten noch ganz kurzfristig absagen müssen. Da kein Ersatz mehr zu bekommen war, fuhr der verletzte Barrenschee mit und gab seine Partien kampflos ab. Auch hier wehrte sich SWO angesichts der Umstände tapfer.

„Reine Bonus-Spiele“

Stang gewann trotz Rückenschmerzen im oberen Paarkreuz klar gegen Agnius Kacerauskas und Lars Brinkhaus. Z’dun verlor gegen die beiden nur knapp 2:3 wie auch Ohlrogge gegen Audrius Kacerauskas. Den dritten Punkt für die Oldenburger hatten Bock und Ohlrogge im Doppel geholt. „Lutten und OTB sind reine Bonus-Spiele, in denen wir nicht punkten müssen“, erklärte der SWO-Kapitän trotz der Niederlagen und dem vorletzten Tabellenplatz mit nun 2:12 Punkten recht entspannt.

Im Derby punkteten für den OTB Wang/Popal, Römhild/Schulz, Römhild, Wang (2), Popal, Schulz, Plache und Lechtenbörger, für SWO waren Ohlrogge/Bock und Flörke erfolgreich. In Lutten hatten nur Ohlrogge/Bock und Stang (2) ihre Partien gewonnen.

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