OLDENBURG - In der Zweiten Basketball-Regionalliga hoffen die Oldenburger Teams auf die nächsten Siege. Nach dem Überraschungserfolg über Favorit Göttingen vor zwei Wochen trifft die zweite Mannschaft des Oldenburger TB in der heimischen Haarenuferhalle auf den TK Hannover. Die BTB Royals treten beim heimstarken VfL Hameln an.

Oldenburger TB II – TK Hannover (Sonnabend, 20.15 Uhr, Halle am Haarenufer). Nach der Spielpause treffen die Oldenburger nun auf Hannover. Die Vorbereitung auf den Gegner sei nicht einfach gewesen, erklärt Klaus Seeberg, allein schon, „weil wir zu wenig Informationen über den Gegner haben“, so der zusammen mit Vangelis Kyritsis verantwortliche Coach.

In Klaas Zöllner, Hendrik Wiese und Jan-Hendrik Wilken spielen gleich drei ehemalige OTBer für die Hannoveraner. Zöllner ging noch in der vergangenen Saison für die erste Mannschaft des OTB auf Punktejagd. In seiner Heimatstadt Hannover kam er bisher in zwei Partien auf 10,5 Punkte im Schnitt.

Doch Seeberg ist trotz der fehlenden Infos über den Gegner optimistisch: „Nach dem Sieg gegen Göttingen sind wir zuversichtlich, dass wir auch Hannover schlagen können. Wenn wir eine ähnliche Leistung abrufen können, sollte ein Sieg drin sein.“

VfL Hameln - BTB Royals Oldenburg (Sonnabend, 19 Uhr, Sporthalle Einsiedlerbach, Hameln). Die BTB Royals spielen nach dem Sieg am vergangenen Wochenende gegen UB Bremerhaven (71:61) in Hameln. Dabei trifft die stärkste Defensive der Regionalliga (Royals) auf die stärkste Offensive (Hameln). Der BTB ließ bisher nur 188 Punkte zu, markierte selbst 206. Die Hamelner hingegen erzielten in ebenfalls drei Spielen bereits 303 Punkte, kassierten aber auch schon 292 Zähler. Das sieht Royals-Trainer Dennis Flowers als große Chance: „Wenn wir Hameln am Punkten hindern, bringen wir sie in eine Situation, die sie noch nicht kennen. Nun können wir testen, wie stark unsere Verteidigung wirklich ist.“ Um die Schwächen in der Offensive zu beseitigen, wurde in dieser Woche verstärkt der Abschluss trainiert.

Flowers sieht Hameln „als stärksten Gegner bis jetzt“ an. „Wir sind zwar der klare Außenseiter, dennoch fahren wir da nicht hin, um uns kampflos geschlagen zu geben“, verspricht der BTB-Trainer: „Die Hamelner gelten als heimstark und spielen immer vor großem Publikum. Das ist auch eine neue Erfahrung für uns, mal so viele Zuschauer gegen uns zu haben.“