OLDENBURG - Alba Berlin hat als erstes Team das

Endspiel in den Playoffs der Basketball-Bundesliga erreicht und

greift vom Sonntag an nach dem achten Titel der Vereinsgeschichte.

Die Berliner gewannen am Dienstagabend in Oldenburg Spiel vier gegen

die heimischen EWE Baskets 72:68 (37:31) und entschieden die „Best-

of-Five“-Serie so mit 3:1-Siegen für sich.

Alba musste auch im vierten Duell mit dem Überraschungsteam der

Saison lange zittern. Nach einer deutlichen Elf-Punkte-Führung nach

dem dritten Viertel verloren die Gäste in den letzten zehn Minuten

den Faden und gaben den sicher geglaubten Sieg fast noch aus der

Hand.

In den letzten zehn Minuten überschlugen sich die Ereignisse.

Zunächst spielten sich die Hausherren in einen Rausch und gingen

durch einen 19:3-Lauf erstmals seit der Anfangsphase wieder in

Führung (58:56). Alba behielt aber kühlen Kopf und drehte die Partie

doch noch zu seinen Gunsten. Julius Jenkins machte mit verwandelten

Freiwürfen alles klar. Beste Werfer bei den Berlinern waren Dragan

Dojcin und Jenkins mit je 15 Zählern, bei den Gastgeber kam Rickey

Paulding auf 16 Zähler.

Den Grundstein für ihre 13. Endspiel-Teilnahme hatten die Berliner

eigentlich bereits zu Beginn des zweiten Viertels gelegt. Mit einem

11:0-Lauf zogen die Berliner vorentscheidend auf 28:16 davon. Die

Gastgeber, bei den Spielmacher Jason Gardner trotz einer Verletzung

dabei war, zeigten vor 3148 Zuschauern aber erneut ein großes

Kämpferherz, am Ende reichte es für die Norddeutschen jedoch nicht.

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