OLDENBURG - OLDENBURG/SC - Nicht erst seit dem Beschwerdebrief von Oldenburgs Trainer Don Beck im Frühjahr an die Schiedsrichter wird die Kommunikation auf und neben dem Spielfeld heiß diskutiert. Der langjährige Unparteiische und BBL-Referatsleiter Jens Staudenmayer hat unlängst die Neuordnung des Schiedsrichterwesens vorgestellt. Demnach sollen künftig über 50 Prozent der Spiele von Schiedsrichter-Coaches begutachtet und somit die Beziehung zwischen den Referees und den Vereinen/Trainern durch diverse Maßnahmen weiter professionalisiert werden. Zudem werden Ansetzungen nicht mehr bekannt gegeben, weiter dürfen Unparteiische nicht mehr den VIP-Raum in den Spielhallen betreten.
Die Einführung der Profi-Schiedsrichter ist in Deutschland nicht geplant. „In der Spitze könnten wir besser besetzt sein“, räumt Staudenmeyer ein. „Mit der neuen Struktur und den eingeleiteten Kontroll- und Fortbildungsmaßnahmen wollen wir Spitzenleistungen auf einer breiteren Basis erreichen“, erklärte der BBL-Instructor.
