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NWZonline.de Sport

Sensations-Sieg In Der Bbl: Baskets Oldenburg fegen Bayern München aus der Halle

01.04.2018

Oldenburg Welch ein Auftritt der EWE Baskets Oldenburg: Mit einer Galavorstellung gegen Tabellenführer Bayern München hat die Mannschaft von Trainer Mladen Drijencic am Samstagabend ein weiteres Ausrufezeichen im Playoff-Rennen der Basketball-Bundesliga gesetzt. Vor 6000 restlos begeisterten Zuschauern in der großen EWE-Arena feierten die Oldenburger einen 100:77 (50:37)-Kantersieg gegen vollends enttäuschende Münchner, die zwei Tage nach der überraschenden Trennung von Chefcoach Sasa Djordjevic ein Debakel erlebten. Maxime De Zeeuw (24 Punkte) und Frantz Massenat (20) ragten heraus bei den Baskets, die durch den Sieg Platz vier in der Tabelle festigten. Devin Booker erzielte die meisten Zähler für die Münchner (19), die nach ihrer vierten Pflichtspielniederlage in Folge in einer dicken Krise stecken.

Die Baskets spielten von der ersten Sekunde an volle Pulle, nach zwanzig Sekunden beendete Mickey Connell den ersten Angriff aus der Distanz )zum 3:0. Ein weiterer erfolgreicher Dreier von FMassenat bedeutete in der vierten Minute die 10:6-Führung für die aggressiven Oldenburger, die es den Münchnern mit viel Einsatz in der Verteidigung schwer machten. Danach aber deutete der Tabellenführer erstmals seine Klasse an, ein 9:0-Lauf brachte die Bayern mit 15:10 in Front. Die Münchner mussten mehrere Ausfälle verkraften: Neben dem gesperrten Reggie Redding fehlten in Nihad Djedovic und Vladimir Lucic zwei weitere Leistungsträger im Team von Interimscoach Emir Mutapcic.

Bei den Baskets stand der erst am Donnerstag verpflichtete Durand Scott erwartungsgemäß noch nicht im Kader. Der US-Amerikaner sah von der Bank aus, wie seine neuen Teamkollegen gegen Ende des ersten Viertels noch einmal aufdrehten. De Zeeuws Dreier zum 23:22 und ein spektakulärer Block von Armani Moore gegen Jared Cunningham rissen die Zuschauer von ihren Sitzen.

Und es wurde noch besser: Im zweiten Abschnitt spielten sich die Baskets in einen Rausch und bauten ihren Vorsprung auf bis zu 14 Zähler aus. Dabei tat sich insbesondere De Zeeuw hervor: Der belgische Power Forward traf aus allen Lagen und hatte zur Halbzeitpause bereits 17 Punkte erzielt. Den Münchnern war in diesem zweiten Viertel deutlich anzumerken, dass die Turbulenzen der vergangenen Tage doch Spuren hinterlassen hatten. Das Starensemble der Süddeutschen agierte zeitweise völlig konfus, wie auch die letzte Szene der ersten Halbzeit zeigte. Nach einem Ballverlust der Oldenburger hatte Alex King ab der Mittellinie freie Bahn zum Korb und eigentlich auch noch genügend Zeit für einen kontrollierten Wurf. Doch der Münchner Kapitän hatte die Uhr offenbar nicht im Blick und warf den Ball einfach nur in die Höhe - Trainer Mutapcic schaute seinen Routinier fassungslos an ob dieser leichtfertig vergebenen Chance auf zwei Zähler.

In der Kabine sammelten sich die Bayern aber wieder und kamen mit Entschlossenheit zurück aufs Parkett. Nachdem Cunningham von der Freiwurflinie den Gäste-Rückstand auf sieben Zähler verkürzt hatte (58:51/25.), schien die Partie zu kippen. Doch in dieser kritischen Phase für die Baskets war wieder einmal De Zeeuw zur Stelle: Mit fünf schnellen Punkten zum 63:51 brachte der Belgier sein Team wieder in die Spur, Oldenburg war wieder da. Mit frenetisch anfeuernden Fans im Rücken fegten die Hausherren nun über den taumelnden Spitzenreiter hinweg, mit 15 Punkten in Folge setzten sich die Baskets auf 73:51 ab (29. Minute) und sorgten damit schon vor dem Ende des dritten Viertels für eine Vorentscheidung. Die Bayern wirkten konsterniert und verloren im Tollhaus große EWE-Arena die Nerven. Cunningham kassierte ein unsportliches Foul, nur etwas später verhängten die Referees ein technisches Foul gegen den meckernden Danilo Barthel.

Zu Beginn der letzten zehn Minuten führten die Oldenburger bereits komfortabel mit 19 Punkten (78:59), Massenat beseitigte mit acht Punkten hintereinander zum 86:62 (33.) frühzeitig alle Zweifel am Oldenburger Sieg. Dem jungen Haris Hujic war es am Ende vorbehalten, die 100 Punkte vollzumachen - passender hätte ein perfekter Baskets-Abend nicht enden können.

Christopher Deeken Redakteur / Sportredaktion
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