OLDENBURG - Gut 3000 Zuschauer besuchten am Dienstag am ersten Tag der 12. Faustball-Weltmeisterschaft die Vorrunde-Spiele. Damit hatte das Organisationskomitee in den Ferien nicht gerechnet. "Und sportlich zeigen die Favoriten, dass es bis Sonntag ein heißer Titelkampf wird, sagte Arnold von der Pütten, Vorsitzender des Komitees.
Die Favoriten sind gradlinig durch die Vorrunde gepflügt. Nur die Schweiz rutschte im ersten Satz gegen Argentinien kurz aus der Furche, ehe sie doch noch mit 21:19 durchkam.
Die Deutschen hatten die leichteste, jedoch nicht die einfachste Aufgabe. Aber wir haben den optimalen Einstieg gefunden und alles sehr vernünftig rübergebracht, nickte Hauptangreifer Niels Pannewig nach dem 20:7, 20:7 gegen Namibia.
Seine andere Fünf schickte Bundestrainer Olaf Neuenfeld gegen Japan auf den Rasen. Verstecken kann sowieso keiner von den Großen seine Spieler, sagte Pannewig. Da zaubert keiner noch ein unbekanntes As aus dem Hut. Beim 20:4, 20:5 blieb Japan die Rolle des Lehrlings.
Titelverteidiger Brasilien konnte es sich leisten, sich mit Fußball-Kreisspielchen zu den Duellen mit Chile und Italien aufzuwärmen.
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