OLDENBURG - Sechs herausragende Mannschaften stehen zur Wahl. Drei werden heute zum Abschluss vorgestellt.

Von Henning Busch

und Heinz Arndt

OLDENBURG - Mit der heutigen Ausgabe endet die Vorstellung der Nominierten zur Sportlerwahl. Zum Abschluss werden die drei noch verbliebenen Kandidaten zur Wahl der „Mannschaft des Jahres 2005“ präsentiert.

Innerhalb von nur zwei Jahren hat sich das Voltigier-Team der Reit- und Fahrschule Oldenburg in die deutsche Spitzenklasse hochgearbeitet. Der verdiente Lohn war 2005 der Gewinn der norddeutschen Meisterschaft und der zweite Platz bei den Deutschen Meisterschaften. Unter der Leitung von Trainer Jan Bayer und Longenführer Sven Henze haben sich Elisabeth Andresen, Mark Philipp Götting, Manuela Henke, Yvonne Henke, Judith Meile, Dorothea Skubowius, Michelle Tönnies und Maike Zielinski diese bemerkenswerten Erfolge, die Oldenburg den Ruf einer Voltigier-Hochburg im Norden einbrachten, gesichert. Dabei zeigten sich alle als überaus trainingsfleißig. Für die nächsten Monate hat sich das Team die erneute Qualifikation für die deutschen Titelkämpfe, aber auch für die WM zum Ziel

gesetzt. Bei den bislang gezeigten guten Darbietungen sollte dies auch gelingen.

Mit ihren guten Leistungen in der ersten Bundesliga haben die EWE Baskets für einen regelrechten Basketball-Boom in Oldenburg gesorgt. Angeführt von einem wiederum überragenden Mannschaftskapitän Tyron McCoy erreichte das Team von Chefcoach Don Beck in der Saison 2004/2005 den siebten Tabellenplatz und qualifizierte sich damit zum dritten Mal in Folge für die Playoffs. Hier war leider gleich in der ersten Runde wieder GHP Bamberg die Endstation. Dennoch hat sich deutlich gezeigt, dass sich die Oldenburger in der Bundesliga etabliert haben. Dabei überzeugte das Team kämpferisch wie auch spielerisch. Zudem sorgte der sprunggewaltige Terry Black für spektakuläre Aktionen. Erfreulich zudem, dass sich die Verantwortlichen der EWE Baskets mit dem OTB auch intensiv um die Nachwuchsförderung kümmern. Somit ist das Aushängeschild des Oldenburger Sports weiter auf einem guten Wege und

sollte noch für so manche positive Schlagzeile sorgen.

Als Meister im Umgang mit dem japanischen Bambusschwert erwiesen sich im vergangenen Sportjahr die Brüder Go Ohashi, Ryo Ohashi und Yu Ohashi vom Seikenjuku Oldenburg, Verein für asiatische Kultur und Sport. In der Sportart Kendo gewann das Trio als „Team Niedersachsen II“ bei den deutschen Jugend-Meisterschaften in Mainz den Titel mit der Mannschaft. Im Einzelkampf in der Altersklasse von 13 bis 15 Jahren konnte sich Go Ohashi zudem bereits zum dritten Mal in Folge den Titel sichern. Yu Ohashi schaffte in der Altersklasse 15 bis 18 Jahre als Dritter ebenfalls den Sprung aufs Treppchen.

Für die größte Freude bei den Oldenburgern sorgte allerdings der erstmalige Gewinn des Mannschaftstitels. Die Seikenjuku-Kämpfer hatten im Finale ein Team aus Hessen bezwungen, das zuvor immer den deutschen Meister gestellt hatte.