OLDENBURG - Die Organisatoren lassen sich nicht entmutigen. Auch im nächsten Jahr soll es einen Sporttag geben.

von heinz arndt

OLDENBURG - Mit großem Engagement hatte das Team der Sportjugend im Stadtsportbund Oldenburg um den Vorsitzenden Ronald Fischer ein abwechslungsreiches Programm für die dritte Auflage des OL-Sports-Days auf dem Schlossplatz auf die Beine gestellt. Doch so richtig belohnt wurden sie hierfür nicht. Dennoch lassen sich die jungen Leute nicht entmutigen und planen bereits für das kommende Jahr eine Fortsetzung des Tag des Oldenburger Sports.

Die Reihe der Enttäuschungen begann bereits am Freitagabend, als Vereinsgruppen, die sich für das Mitmach- sowie das Bühnenprogramm angemeldet hatten, kurzfristig absagten. Sportjugend-Vorsitzender Ronald Fischer hat für die mangelnde Akzeptanz eine Erklärung: „Zum einen haben uns die zahlreichen parallel laufenden Veranstaltungen wie Sparda-Lauf und Deutsche Faustball-Meisterschaften merklich Besucher gekostet, zum anderen wird das reduzierte Programm verantwortlich für den Besucherrückgang gewesen sein. So gab es nicht zu übersehende Lücken auf dem Schlossplatz.“ Auch von manchen Funktionären fühlte sich der Organisator im Stich gelassen.

Dennoch: Genau wie Oberbürgermeister Dietmar Schütz in seiner Eröffnungsrede lobte Fischer das große ehrenamtliche Engagement der Vereine. „Mit dieser ehrenamtlichen Tätigkeit haben viele Sportlerinnen und Sportler nachhaltig unter Beweis gestellt, dass Oldenburg eine echte Sportstadt ist", freute sich der Oberbürgermeister.

Die auf den Schlossplatz gekommenen Besucher bekamen trotz der Absagen noch ein interessantes Angebot u.a. mit Streetball, Jonglieren, Bungeee-Run, Reiten, Klettern, Ringen, Judo, Segelfliegen und der Skateboard-Schule geboten. Ein Renner war wiederum das Kistenklettern. Viel Applaus gab es zudem für das abwechslungsreiche Non-Stop-Bühnenprogramm. Die zum Programm zählende XXL-Inliner-Night verzeichnete an die 2000 Teilnehmer. Den Abschluss bildete auf dem Schlossplatz eine Party mit Kyrala & Koshea. Für das kommende Jahr kündigte Ronald Fischer an, dass man sich frühzeitig darum bemühen wird, mehr Vereinsgruppen als bislang für das Mitmach- und Bühnenprogramm zu verpflichten.