Oldenburg - In Abwesenheit von Lokalmatador und Titelverteidiger Frederik Folkerts, der wegen seines Studiums in Kiel diesmal nicht am Start war, sorgten beim traditionellen „Nordsee-Cup“ des SCO diesmal keine Oldenburger für die ganz großen Glanzlichter. Eine Woche vor dem Start in die neue Squash-Saison kämpften zahlreiche Spitzenkräfte aus dem norddeutschen Raum wieder um wichtige Ranglistenpunkte.
„Eine hochklassige Veranstaltung mit vielen spannenden und interessanten Squash-Spielen“, meinte Stefan Schmid, der das Turnier mit SCO-Kollege Florian Folkerts organisiert hatte. In diesem Jahr gab es im Bahama-Sports-Center ein A- und B-Feld bei den Männern sowie einen Frauenwettbewerb.
Florian Folkerts war der einzige Oldenburger in der A-Konkurrenz und schaffte es aufgrund seines Trainingsrückstandes wie erwartet nicht, an den Vorjahreserfolg seines Bruders anzuknüpfen. Der kürzlich erstmals Papa gewordene Oberliga-Spieler unterlag in seiner ersten Partie trotz einer guten Leistung dem Franzosen Emmanuel David (Boast Busters Jeverland, Oberliga) 1:3, feierte danach aber drei Siege in Serie und wurde letztlich Neunter.
Den Turniersieg sicherte sich Dennis Jensen von Bundesligist SC Diepholz durch ein 3:1 gegen den ebenfalls in der Eliteklasse spielenden Marius Saxarra (Harsefeld-Stade). Letzterer hatte schon 2018 das Finale gegen Frederik Folkerts verloren.
Im großen B-Feld mit einigen Lokalmatadoren scheiterten zwei SCO-Spieler erst im Halbfinale. Im Spiel um Platz drei gewann Malte Zirkler gegen Nikolai von Engelmann, für den es nach mehreren Jahren Squash-Pause ein erfolgreiches Comeback war. Gewinner wurde Daniel Krettek (Neustadt/Rübenberge) gegen Oberliga-Rivale Steffen Rohde (SC Achim-Baden).
Bei den Frauen holte Ann-Cathrin Halm als einzige Oldenburgerin im Feld einen sehr guten vierten Rang. Der Siegerpokal ging auch hier nach Diepholz. Bianka Heemann bezwang im Finale Birgit Klaus aus Braunschweig.
